Toggle menu

Metal Hammer

Search

Great White: Mark Kendall hat Nierenkrebs im vierten Stadium

von
teilen
mailen
teilen

Während Great White-Bassist Scott Snyder noch immer mit den Folgen eines Hirntumors und eines weiteren am Hals zu kämpfen hat, kommt die nächste Hiobsbotschaft von Gründungsgitarrist Mark Kendall. Auch der 68-Jährige leidet an Krebs, wie er selbst auf seiner Facebook-Seite schreibt. Mit diesem Wissen erscheinen auch Bilder der letzten Monate in einem anderen Licht. Great White haben dieses Jahr ein paar Auftritte absolviert. Auf den dabei entstandenen Fotos wirkt der Gitarrist sichtlich eingefallen.

Keine Heilung

Schon vor einigen Monaten sei bei Kendall Nierenkrebs im vierten Stadium diagnostiziert worden. Der Musiker habe mit der Bekanntmachung warten wollen, bis er Genaueres weiß. Dies scheint nun der Fall. „Es gibt zwar keine Heilung für Krebs, aber meine Form ist behandelbar.“ Auf dem neuesten Scan sei zu erkennen, dass der Tumor „von 13 auf 8 Zentimeter geschrumpft“ ist. Der Gitarrist erklärt: „Ich habe die besten Ärzte der Welt, und einer von ihnen hat die Immuntherapie entwickelt, die ich gerade mache. Ich musste nur drei Bestrahlungen über mich ergehen lassen, was super ist!“ 

Offenbar stimmt ihn nicht nur die aktuelle Entwicklung optimistisch. So schreibt Mark Kendall weiter: „Ich werde das schaffen und wieder gesund werden. Menschen in meiner Selbsthilfegruppe hatten vor etwa zwanzig Jahren genau dieselbe Diagnose – das macht mir Mut!“ Außerdem stellt er klar: „Ich brauche keine finanzielle Hilfe, aber ich freue mich über Gebete und Zuspruch!“ 

Unterdessen läuft die Crowdfunding-Kampagne für Scott Snyder und seine Familie weiter. Synder musste sich erst am 11. November einer weiteren Operation unterziehen, um den Tumor am Kehlkopf zu entfernen. Laut seiner Ehefrau Angelique hat er zudem „weiterhin Probleme mit alltäglichen Dingen, Angstzuständen und Depressionen.“ Am 6. September schrieb Mitorganisatorin Barbi Tolbert: „Scott hat immer noch einen 3 cm großen Tumor im Gehirn, der belassen werden musste und die Fähigkeit seines Gehirns beeinträchtigt, bestimmte Funktionen zu regulieren. Obwohl er noch Bass spielen und malen kann, wird er wahrscheinlich lebenslang Steroide einnehmen müssen.“ 


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Manche in Deep Purple waren froh, Steve Morse los zu sein

Steve Morse spielt bekanntlich seit 2022 nicht mehr bei Deep Purple. Der Gitarrist sah sich damals zu dem Schritt gezwungen, weil seine Frau Janine an Krebs erkrankt war, den sie Anfang Februar 2024 leider verlor. In einem aktuellen Interview äußerte der 71-Jährige nun die Vermutung, dass Teile der britischen Classic-Rocker letztlich sogar froh waren, dass der Musiker seinen Hut nahm. Unterschiedliche Visionen Eigentlich sollte Steve Morse im Gespräch mit Guitar Interactive dazu Stellung nehmen, ob er offen dafür wäre, für einzelne Shows oder mehr zu Deep Purple zurückzukehren, sollte dies jemand bei ihm anfragen. "Ich denke, wenn die Band das anders…
Weiterlesen
Zur Startseite