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Grey Daze: Die Stimme aus dem Jenseits

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Als sich Chester Bennington am 20. Juli 2017 in seiner Villa in Palos Verdes Estates im Alter von 41 Jahren das Leben nimmt, befindet sich Sean Dowdell gerade in Las Vegas auf Interview-Reise. In den Gesprächen mit den Journalisten geht es um die Reunion von Grey Daze, der Band, die mit Bennington die beiden Alben WAKE ME (1994) sowie … NO SUN TODAY (1997) veröffentlichte, bevor sich die Wege 1998 trennten und der Frontmann kurze Zeit später Linkin Park beitrat.

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2017 hatte Bennington die Ankündigung gemacht, Grey Daze wieder ins Leben rufen und im September desselben Jahres ein Comeback-Konzert geben zu wollen. Doch das Schicksal machte all den hoffnungsvollen Plänen einen tödlichen Strich durch die Rechnung. „Ich erhielt einen Anruf von meiner Frau, die mich über den Selbstmord von Chester informierte“, erinnert sich Dowdell an den Moment des Schocks. „Ich befand mich anschließend 72 Stunden lang in einem absoluten Ausnahmezustand. Ich dachte vor allem an seine Familie und was sie in diesen Tagen erleiden musste.

Das hätte ich nie für möglich gehalten. Ich glaubte fest, dass Chester seine Dämonen schon seit langer Zeit besiegt hatte. Aber das war eine Fehleinschätzung. Zwei Tage vor seinem Selbstmord hatten wir noch telefoniert: Chester war bestens gelaunt, absolut mit sich im Reinen und freute sich sehr auf unsere gemeinsamen Aufgaben.“

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