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Guns N‘ Roses: CHINESE DEMOCRACY sollte eine Trilogie werden

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Nicht nur wegen ihrer langen Reunion-Tour sind Guns N‘ Roses aktuell immer wieder im Gespräch. Mitte Dezember hörte man sogar aus Band-Kreisen (Gitarrist Richard Fortus), dass ein neues Album geplant sei. Dies wäre das erste von Axl Rose gemeinsam mit Gitarrist Slash und Bassist Duff McKagan seit dem 1993er THE SPAGHETTI INCIDENT?.

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Das momentan aktuellste und letzte Album von Guns N‘ Roses ist CHINESE DEMOCRACY (2008), auf das die Fans dereinst jahrelang warten mussten. Nun sprach der einstige A&R von Geffen Records, Tom Zutaut, in einem Interview mit Billboard aus, dass CHINESE DEMOCRACY ursprünglich ganz anders geplant gewesen sei.

Axl wollte kein Soloalbum

„Wäre es als Axl Rose-Soloalbum herausgekommen, hätte es vermutlich mehrere Millionen von Exemplaren verkauft. Aber Axl war damals noch nicht bereit dazu, als wir im Studio saßen und ich ihm das so vorgeschlagen hatte. Sein Plan war vielmehr, APPETITE zu begraben und aus Guns N‘ Roses eine modernere Band zu machen. Doch die Fans wollten das genaue Gegenteil, darum wäre CHINESE DEMOCRACY mit W. Axl Rose als Interpret wesentlich erfolgreicher gewesen“, ist sich Zutaut gewiss.

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Außerdem erwähnt Zutaut noch, dass CHINESE DEMOCRACY eigentlich als Trilogie geplant gewesen sei. Nun fragt man sich natürlich: Wo ist das ganze Material hin für Teil zwei und drei? Angeblich wurden ganze 72 Stücke geschrieben und das Budget betrug satte 15 Millionen US-Dollar. Bekommen wir diese auf dem aktuell angeblich geplanten neuen Guns N‘ Roses-Album zu hören? Nicht nur wir sind gespannt, betrachtet man den Anstieg der CHINESE DEMOCRACY-Streaming-Zugriffe von 8 auf 24 Millionen seit der Live-Reunion.

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Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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