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Headhunter: Interview mit Chef Schmier

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PARASITES OF SOCIETY heißt der erste Silberling seit über zehn Jahren – das vierte Album von Headhunter insgesamt. Bereits letztes Jahr erschienen die vorigen Scheiben als Remasters erneut. Für den Fan mit Sicherheit eine schöne Sache, um sich die Wartezeit auf PARASITES OF SOCIETY zu versüßen.

„Wir hätten uns mit Sicherheit auch schon früher wieder formieren können,“ erinnert Schmier sich. „Doch dann hätte jeder gesagt, ‚Schmier braucht wieder Geld’. Letztes Jahr war ein guter Zeitpunkt, weil wir einfach Zeit hatten.“ Aufgelöst hatten sich Headhunter damals, weil der Plattenvertrag auslief und kein neues Label gefunden werden konnte.

Schmier und seine Kollegen nehmen die Reunion dabei durchaus Ernst – das neue Album wird wohl erst der Anfang sein, weitere Alben können folgen. „Headhunter sind absolut als Band zu sehen, weniger als vorübergehende Erscheinung. Wir sind wieder da. Auch live wird man uns zu sehen bekommen. Dort werden wir auch die alten Songs spielen.“

Die genauen Daten sind allerdings noch in Planung, ein Auftritt auf dem diesjährigen Wacken-Festival ist dennoch schon sicher.

Wer also dachte, dass PARASITES OF SOCIETY lediglich die Wartezeit auf das für Sommer geplante Destruction-Album verkürzt, liegt falsch. „Wir grenzen uns musikalisch ganz klar von Destruction ab, um nicht einen Abklatsch meiner ursprünglichen Combo darzustellen. Wir spielen eigene Songs mit eigenen Texten.“ Die Arbeiten an der neuen Destruction-Platte laufen zwar ebenfalls auf Hochtouren, doch Schmier sieht sich als Vollzeit-Musiker. „Da kommen wir uns mit Headhunter nicht in die Quere.“

Stilistisch ist PARASITES OF SOCIETY schlicht und ergreifend Metal. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Etwaige Thrash-Anleihen oder Vergleiche zu Destruction liegen entsprechend fern. „Das ist bewusst so. Wir sind eine eigenständige Gruppe.“ Und zwar eine, die sich traditionell gerne etwas Witziges einfallen lässt. Auf dem aktuellen Werk geht es dabei vor allem um die Coverversionen ‘18 And Life’ von Skid Row und ‘Rapid Fire’ von Judas Priest.

„Ich denke, wir haben eine schöne Platte hinbekommen. Wir sind sehr zufrieden. Und nachdem die Nachfrage nach einer weitern CD ja relativ laut war, glauben wir schon, dass wir den Ansprüchen der Fans gerecht werden konnten.“

Das hat letztlich zwar der Fan zu entscheiden, doch die Chancen stehen gut!
 

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40 Schauspieler, die Musiker darstellten

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