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Hitlergruß-Affäre: Hellfest verliert staatliche Unterstützung nach Rückendeckung für Down

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Das französische Metal-Festival hat die staatliche Zusatz-Finanzierung der Region Pays de la Loire verloren, nachdem sich die Veranstalter weigerten, Down nach der Hitlergruß-Affäre ihres Frontmannes Phil Anselmo vom Lineup zu nehmen. Das berichtet metalinjection.net in Bezug auf die französische Huffington Post.

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Hintergrund ist eine strikte Null-Toleranz-Politik für Hassreden, die sich gegen eine Minderheit richten – und Phil Anselmos rassistischer White-Power-Ausfall beim Dimebash 2016 gehört hier eindeutig dazu. Obwohl Anselmo sich im Anschluss reumütig für seine Handlungen entschuldigte und Besserung versprach, war das nicht genug für den französischen Senator Bruno Retailleau. Dieser forderte die Veranstalter des Hellfest auf, Down vom Lineup des Festivals zu streichen. Ansonsten würden die Betreiber die 20.000€ Regionsförderung der Region Pays de la Loire, für die Retailleau zuständig ist, verlieren.

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Meinung: Warum nicht über Phil Anselmos Hitlergruß hinweggesehen werden sollte
Die Hellfest-Verantwortlichen weigerten sich jedoch und veröffentlichten stattdessen das komplette Line-Up, laut dem Down am Samstag, 18. Juni die Valley-Stage Headlinen werden. Festival-Promoter Ben Barbaud betonte, dass, wenn Retailleau ein echter Partner des Festivals sei, zuerst mit ihm hätte sprechen sollen, bevor er die Presse benachrichtigte. Er wird mit der Aussage “Lasst sie doch ihre 20.000€ behalten” zitiert.

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Barbaud unterstreicht, dass auch er das Verhalten von Anselmo für nicht tragbar hält, er sich jedoch weigert Down vom Lineup zu streichen, weil er glaubt, dass Anselmo seine Entschuldigungen ernst meint und der Down-Frontmann weder ein “echter Rassist noch ein Antisemit” sei.

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