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Iced Earth Interview: mit DYSTOPIA um die Welt

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Wer das neue Iced Earth-Werk DYSTOPIA in die Anlage legt, wird nicht lange brauchen, um sich zurechtzufinden: Musikalisch hat sich bei Floridas Schlachtschiff in Sachen Riffkunst nicht viel geändert, zeitweise fühlt man sich sogar an selige SOMETHING WICKED THIS WAY COMES-Zeiten erinnert. Ein bestens aufgelegter Jon Schaffer möchte da nicht widersprechen.

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„Wir haben in den letzten Jahren einiges an Boden verloren, was natürlich auch meine Schuld war. Das gilt es, wieder gutzumachen.“ Und die Chancen dafür stehen gar nicht mal schlecht. DYSTOPIA überzeugt musikalisch, die Riffs tönen über weite Strecken wieder knackiger, die Refrains zünden. Und auch textlich hat sich Schaffer so einige Gedanken gemacht: „Ich liebe Filme über Dystopien, in denen sich eine fiktive Gesellschaft zum Negativen hin entwickelt“, erzählt er. „Deshalb standen viele dieser Streifen Pate für Songtexte. Die Nummer ‘V’ zum Beispiel handelt von ʻV wie Vendettaʼ, auch ‘Dark City’, ‘Equilibrium’ und ‘Soilent Green’ beschäftigen sich mit den gleichnamigen Filmen.“

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„Unser neuer Sänger Stu Block fährt ebenfalls sehr auf diese Scheiben ab, weshalb uns das Arbeiten leichter von der Hand ging.“ Womit wir bei einem weiteren interessanten Punkt wären: Szenekenner werden den Kanadier Stu Block vielleicht von den heillos unterschätzten Progressive-Deathern Into Eternity kennen, wo auch Jon auf ihn aufmerksam wurde. „Eigentlich haben wir es unserem alten Sänger Matt Barlow zu verdanken, dass wir jetzt mit Stu arbeiten“, sagt Schaffer. „2008 spielten Into Eternity in den USA bei uns im Vorprogramm. Zu der Zeit gab es keine Anzeichen dafür, dass Matt uns wieder verlassen würde, also achtete ich nicht weiter auf andere Sänger. Aber Matt kam in unsere Umkleidekabine und schwärmte von diesem Typen, der von den fiesesten Growls bis zu den höchsten Schreien alles zu beherrschen schien. Daraufhin nahm ich ihn genauer unter die Lupe und war ebenfalls angetan.“ Die Sache geriet wieder in Vergessenheit, bis Barlow erneut verkündete, sich um seinen Hauptjob und seine Familie kümmern zu wollen.

Noch viel mehr zum Album und seinem Inhalt findet ihr in der umfangreichen Geschichte unserer Oktober-Ausgabe.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 6,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 11/11“ an einzelheft@metal-hammer.de schicken.

Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

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