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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Im Pit bei: Arch Enemy + Morgoth + Drone + Nailed To Obscurity

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Unter dem Zeichen Metal Collision sollte ursprünglich schon im Juli eine mächtige Dampfwalze über Frankfurt rauschen. Als der Headliner Arch Enemy aber wegen dem Bang Your Head Festival den Auftritt verschieben musste, wurde die ganze Party auf den 2.9. verlegt. Ärgerlich, das Unearth infolgedessen absagen mussten und der Termin vom Wochenende mitten in die (Arbeits-)Woche gelegt wurde. Eine zeitnahe Anfahrt von Außerhalb ist hier gegen 17-18.00 Uhr zur Rush-Hour in der Main-Metropole einfach nicht möglich und so entging sicherlich so einigen Fans der Opener Nailed to Obscurity – inklusive der METAL HAMMER Gesandtschaft.

Bei Drone versammelt sich dann aber deutlich mehr Publikum in der Halle und als sie loslegen können sie von dem ersten Moment an überzeugen. Mit `Welcome to the Pit´, `Format C´ oder `Hammered, Fucked and Boozed´ sorgt die Bands für die nötige Betriebstemperatur und produziert einen fast durchgängigen Circle Pit. Der Sound drückt und passt von vorne bis hinten – ob die Band noch ganz nüchtern ist, kann bei den Ansagen zwar keiner mehr so richtig sagen, ist aber auch egal! Stark!

Morgoth sorgen nun für eine entspannte Death Metal-Walze und knüppeln das Publikum erst mal richtig schön weich – sei es mit der Musik, oder ihrer extremen Lautstärke weiß man nicht so genau. Die Band sorgt schnell überall für enthusiastisches Headbangen  und man merkt schnell, dass der neue Sänger sämtliches Material perfekt beherrscht. Brutal und gut heißt hier die Devise! Morgoth überzeugt auf ganzer Linie.

Es geht direkt weiter mit der fauchenden Bestie von Arch Enemy und bereits der Opener `Yesterday is Dead and Gone´ sorgt hier für den richtigen Druck. Die Band lässt das Publikum sofort angemessen ausrasten legt mit `Burning Angel´, `War Eternal´ und dem alten `Ravenous´ knallhart nach. Neben der routiniert posenden Gitarrenfront springt Jungspund Alissa wie eine Furie über die Bühne und faucht sich die Seele aus dem Leib. Untermalt von den rasiermesserscharfen Riffs der Gitarrenfraktion ist die Dynamik auf der Bühne Enorm. Das Publikum frisst der Band aus der Hand und lässt sich regelmäßig animieren, einen ordentlichen Circle Pit zu entfachen. Nach knapp 90 Minuten jagen die Schweden dann mit `We Will Rise´ und `Nemesis´ noch zwei Brecher in das Publikum und verabschieden sich unter anhaltenden Jubel von der Bühne. Großes Melodic Death-Kino

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