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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Im Pit bei: Ill Niño + Xtortya + Terror Universal

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Terror Universal

Es ist brütend heiß an diesem Dienstagabend in der Hauptstadt und schon um 20:30 glüht das legendäre SO36 in Berlin-Kreuzberg. Das ist allerdings nur halb so schlimm wie der falsch kommunizierte Beginn, der dazu führt, dass Terror Universal einen beinahe leeren Club bespielen müssen. Das wiederum ist ärgerlich, denn die maskierten US-Jungs können mit ihrem modernen Nu-Metal mit Horror-Anstrich durchaus überzeugen. Besonders der starke Sound und die sehr gute Performance von Sänger „Massacre“ machen die Show der Allstar-Band zu einer runden Angelegenheit.

Xtortya

Etwas weniger geschliffen ist die folgende Show der Australier von Xtortya, die es nichtmal auf das Show-Plakat geschafft haben. Die obskure Mischung aus Nu-Metal, Rap und Elektro funktionert zwar bei jetzt deutlich zahlreicher anwesenden Publikum zwar sehr ordentlich, lässt aber gerade im Hinblick auf die Gesangsleistung einige wesentliche Fragen offen. Eine solides Warmup für das was Folgen soll.

Ill Niño

Nach kurzen Schwierigkeiten beim Umbau, einer gerissenen Saite beim Soundcheck und einem kleinen Verbindungs-Hänger beim Sender der Zweitgitarre betreten die Nu Metal-Veteranen von Ill Niño die Bühne des SO36 und reißen den gut gefüllten Saal vom ersten Akkord an mit. Zu Hits wie ‚How Can I Live‘, ‚Live Like There’s No Tomorrow‘, ‚Loco‘, ‚This Is War‘  oder ‚Liar‘ rastet das Publikum komplett aus.

Es gibt Moshpits, eine spontane Wall of Death sowie unzählige gereckte Fäuste, zu denen Zeilen wie „live like there’s no tomorrow, die like we’ll never follow, let’s get high like we don’t give a fuck, let’s get high and we don’t give a fuck“ enthusiastisch mitgesungen werden. Es herrschen gefühlte 70°C und laut Sänger Christian Machado ist es auf der niedrigen Clubbühne „hot like a motherfucker“.

Die Band ist angesichts des umfangreichen Zuschauer-Zuspruchs an so einem heißen Tag sichtlich glücklich und feuert schweißüberströmt einen Nu Metal-Klassiker nach dem anderen in die Menge. Nach etwas über eine Stunde ist Schluss und die Band entlässt glückliche Fans in die Nacht, deren minutenlange Zugaben-Rufe nicht erhört werden. Wenn es noch einen Beweis gebraucht hat, dass der Nu Metal nicht totzukriegen ist, war es dieser Abend!

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