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In Flames wollen kein neues THE JESTER RACE schreiben

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Die Fans von In Flames lassen sich bekanntlich in zwei Lager aufteilen. Die einen können sich mindestens mit dem aktuellen Modern Metal-Ansatz der Schweden anfreunden. Die anderen schwören auf die alten Alben, auf denen Anders Fridén, Björn Gelotte und Co. noch dem Göteborg-Sound gefrönt haben. Im Interview mit dem französischen „United Rock Nations“ (siehe unten) sprach Anders unter anderem über dieses Phänomen.

„Ich höre davon, wenn ich Interviews mache, wenn ich Fragen dazu kriege. Aber ich verfolge nicht, was hier passiert. Natürlich bin ich mir dessen bewusst, aber ich beteilige mich nicht an der Debatte. Das habe ich schon vor langer Zeit aufgegeben. Ich weiß, ich kann dabei nicht gewinnen. Ich mache, was ich mache, und erschaffe Musik und habe eine gute Zeit. Und wenn uns die Leute mögen, ist das großartig. Wenn nicht – was soll’s. Ich kann daran nichts ändern.

Musikalischer Zeitreise = falscher Ansatz

Wenn jemand etwas sagt, kann ich nicht zu ihm nach Hause gehen und an seine Tür klopfen und versuchen ihn zu überzeugen, dass mein Weg der richtige ist. Nein. Ich werde niemals zurück gehen und ein weiteres THE JESTER RACE oder WHORACLE oder COLONY oder CLAYMAN machen. Das wäre nicht richtig. Das würde diesem Album nicht gerecht werden. Dieses Album (das am 1. März erscheinende neue Werk I, THE MASK – Anm.d.A.) ist in jeder Hinsicht perfekt.  

Wenn ich versuche, 20 Jahre zurück zu gehen und etwas wiederherzustellen, wenn ich mich in einem komplett anderen Geisteszustand befinde, würde das der Sache nicht gerecht. Es wäre einfach nur schlecht. Ich liebe diese Alben, versteht mich nicht falsch. Jedes einzelne Album hat uns dahin geführt, wo wir heute stehen. Für mich ist es vollkommen okay, wenn du ein Album magst oder einen Song. Zumindest magst du irgendwas. 

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Aber ich kann das nicht. Wir befinden uns heute an diesem Punkt, und die Art und Weise, wie wir Musik schreiben, ist mehr oder weniger dieselbe. Es ist mehr oder weniger dieselbe Mentalität. Es dreht sich alles um die Melodie, die ganze Zeit.“

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