Erst im Februar feuerten Ingested ihren neuen Sänger Josh Davies, der seit 2024 Teil der Formation war. Grund dafür sind schwere Vorwürfe, die gegen Davies erhoben wurden. Nun hat die Deathcore-Band bekanntgegeben, dass sie auch seinen Gesang vom neuen, noch nicht erschienen Album DENIGRATION (VÖ: 8.5.) entfernen würden.
Neuer Gesang
In einem Statement auf Instagram schreiben sie: „Da wir der Veröffentlichung von DENIGRATION stetig näherkommen, wollen wir mit euch ein wichtiges Update teilen. Sean (Hynes, Gitarrist – Anm.d.Red.) und Andrew (Virrueta, Gitarrist -Anm.d.Red.) haben den gesamten Gesang des Albums neu aufgenommen.
Sobald die neue Single erscheint, werden die aktualisierten Aufnahmen veröffentlicht, und die momentane digitale Version von ‘Merciless Reflection’ wird ersetzt. Ab da stehen die neuen Aufnahmen als offizielle Version des Albums. Alle physischen und digitalen Versionen weltweit, werden diesen aktualisierten Gesang haben“, erklärt die Band.
Richtige Entscheidung
Davies‘ Statement
Josh Davies äußerte sich ebenfalls auf Instagram – allerdings, um seine Unschuld zu beteuern. In seiner Bildunterschrift bezieht er sich auf seinen Post, der aus seiner Verteidigung sowie Screenshots von Chats-Nachrichten besteht: „Die vorliegenden Beweise zeigen klar das Datum des Vorwurfs und bestätigen, dass ich zu der Zeit des angeblichen Vorfalls nicht anwesend war. Es ist also für mich unmöglich, unter diesen Umständen ein Vergehen begangen zu haben.
Ich finde es ebenfalls bedenklich, dass ein Gruppen-Chat von einer Bekanntschaft von mir, Ashley, erstellt wurde, worin diese lange Nachricht zirkulierte und später an mich weitergeleitet wurde. Während diese Vorwürfe extrem ernst sind, ist es ebenfalls eine ernste Angelegenheit, jemandem ein Vergehen vorzuwerfen, das diese Person offensichtlich nicht begangen hat“, meint Davies.
Beweise
„Ich fordere jeden, der diese Anschuldigungen erhebt, auf, ernst zu nehmende Beweise der Straftaten, die ich begangen haben soll, entweder an mich oder zuständige Autoritäten zu übergeben. Belästigung, böswillige Kommunikation und Verleumdung haben sowohl strafrechtliche als auch zivilrechtliche Konsequenzen, und ich werde die fortgesetzte Verbreitung falscher Behauptungen nicht akzeptieren“, so der ehemalige Ingested-Sänger.
In seinem Post bekräftigt er außerdem, dass er sich von Polizei und Rechtsanwälten zu der Thematik beraten lasse und deswegen keinen weitere Kommentar dazu abgeben werde. Das vollständige Statement des ehemaligen Frontmanns ist auf dessen Instagram-Seite sichtbar.
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