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International Music Award: Neuer Musikpreis mit Mille Petrozza (Kreator) in der Jury

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In den letzten Jahren waberte der einstige Musikpreis Echo nahezu von „Skandal“ zu „Skandal“, bis diese Awards im April 2018 final vergeben wurden. Der Echo wurde als wichtigster deutscher Musikpreis betitelt – vermutlich, weil er über zwanzig Jahre lang existierte. Nun kommt ein neuer Musikpreis namens „International Music Award“ (IMA), der alles anders macht.

Am 22. November 2019 steigt in Berlin der IMA zum ersten Mal. Das frische Konzept sieht vor, die angestaubte Kategorienwirtschaft sowie Verkaufszahlen hinter sich zu lassen und die Awards nach kreativeren Kategorien zu verteilen. Beim IMA geht es neben den Sounds von heute und morgen auch um Innovation, Haltung und Engagement.

Das setzt sich fort bis zur Auswahl der Gewinner: Die Preisträger werden durch eine Jury gewählt, in der auch der Heavy Metal seine Stimme hat. Mille Petrozza von Kreator ist Teil der Jury des IMA wird seinen breit gefächerten Musikgeschmack einfließen lassen.

Ins Leben gerufen wurden die Awards von Axel Springer Mediahouse, inhaltlich begleitet von Rolling Stone. „Für das IMA-Panel und Board aus internationalen Künstlerinnen und Künstlern, Expertinnen und Experten, aus renommierten Journalistinnen und Journalisten sind Engagement, Innovationskaft und Mut im Zweifel entscheidender als Musikgenres oder Verkaufszahlen, wenn sie sich auf die Suche nach den ersten Preisträgerinnen und Preisträgern in sechs von acht Kategorien machen. Zudem können Musikfans ihre Gewinner in der Publikums-Kategorie Performance wählen.“

Das IMA Panel und IMA Board – hier werden die Preisträgerinnen und Preisträger ermittelt

Der International Music Award wird von einem Panel und einem Board kuratiert. Im IMA Panel entscheiden internationale Künstler und Künstlerinnen, sowie Musikexpertinnen und Experten über die Nominierungen in den Kategorien des IMA. Grundlage ihrer Entscheidungen ist eine Longlist für jede Kategorie, die von Redaktionen von Musikexpress, METAL HAMMER und Rolling Stone erstellt wurden. Aus den acht Künstlern und Künstlerinnen, die pro Kategorie auf der jeweiligen Longlist stehen, wählt das IMA Panel jeweils drei aus. Die somit nominierten Künstlerinnen und Künstler bilden dann die Shortlists, aus denen das aus renommierten internationalen Journalistinnen und Journalisten gebildete IMA Board schließlich die Preisträger ermittelt. (Quelle: Rolling Stone)

Die International Music Award-Kategorien

Future

In dieser Kategorie geht es um zukunftsweisende Ideen eines Musikers, Produzenten oder Pop-Künstlers.

Commitment

Die Kategorie Commitment würdigt das besondere gesellschaftliche oder soziale Engagement eines Künstlers oder einer Künstlerin.

Sound

Die wichtigsten Tracks und Alben des Jahres stehen hier zur Auswahl.

Visuals

Die Kategorie Visuals würdigt eine herausragende Leistung im Bereich Video, Bühnenshow, Coverkunst oder Effekte.

Beginner

Der IMA prämiert den besten Debütanten oder die beste Debütantin.

Style

Diese Kategorie würdigt den originellsten oder einflussreichsten Style eines Künstlers oder einer Künstlerin.

Hero

In der Kategorie Hero wird sich vor der Lebensleistung eines herausragenden Künstlers, einer herausragenden Künstlerin verneigt.

Performance

Der Sieger dieser Kategorie wird von den Fans gewählt. Denn auf der Bühne müssen sich Bands, MusikerInnen und Performer beweisen. Für den IMA-Publikumspreis stehen die besten Liveacts des Jahres zur Wahl.

Insgesamt entscheiden 18 internationale Künstler und Musikexperten über die Nominierungen in den einzelnen Kategorien.

Neben Kreator-Frontmann Mille Petrozza finden sich unter anderem Liam Gallagher (Oasis), Max Gruber (Drangsal), Cro sowie weitere Pop- und Soul-Künstler in der Jury. Doch nicht nur Musiker, sondern auch Journalisten der Axel-Springer-Musikzeitschriften Rolling Stone, METAL HAMMER, Musikexpress sowie Enrico Ahlig von Bild und Michael Pilz von der Welt werden mit abstimmen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden am 22. November von Fans, Künstlern und prominenten Laudatorinnen und Laudatoren durch eine glamouröse Live-Show mit Live-Stream in der Berliner Verti Music Hall gefeiert.

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