Toggle menu

Metal Hammer

Search

Iron Maiden-Sänger Bruce Dickinson ein Kriegstreiber?

von
teilen
mailen
teilen

Der Blog Dorset Eye hat einen Artikel mit dem Titel „Bruce Dickinson: Rock’n’Roll Warmonger“ veröffentlicht. In dem Artikel wird dem Iron Maiden-Sänger vorgeworfen, er profitiere vom amerikanischen Drohnenkrieg.

Seine Investments in die Firma HAV (Hybrid Air Vehicles) gingen demnach in die Produktion von Drohnen, die nach „vorsichtigen Schätzungen“ mehr als 3.500 Menschen getötet hätten. Somit würde jeder Iron Maiden-Fan, der sich CDs oder Merchandise-Artikel kauft, indirekt auch die Tötung von unschuldigen Familien in Pakistan mitverschulden.

Dickinson bestreitet allerdings die Aussage von Blog-Autor Harry Paterson, dass die Firma einen Auftrag vom US-Militär in Höhe von 500 Millionen Dollar angenommen habe.

Bruce Dickinson und Iron Maiden-Manager Rod Smallood, beide Investoren bei Hybrid Air Vehicles, weisen die Anschuldigungen von sich:

„So wie es bei vielen fortschrittlichen, technologischen Neuerungen und Errungenschaften der Fall ist, haben die ersten Investoren und Förderer häufig militärische Hintergründe, da diese die nötigen Ressourcen für die Investition in die Entwicklung zur Verfügung haben, seien es Weltraumreisen oder Medizin. Ein möglicher Anwendungsbereich für HAVs könnte in Zukunft der Transport von Schwerlasten sein, oder die Erkennung von IEDs (Sprengfallen, Anm. d. Red.) aus großen Höhen und so weiter. Somit können auf militärischer und auch ziviler Ebene Leben gerettet werden.

Dennoch werden HAVs vielmehr dazu entwickelt, den Bedarf für Zivilisten, Geschäftsleute und Regierungen zu decken – was aufgrund der besonderen Eigenschaften dieser unglaublichen Fluggeräte anders nicht gemacht werden könnte – als dass sie bei Angriffen in der Dritten Welt eingesetzt werden würden, wie der Autor in einer falschen, überspitzten und verleumderischen Art und Weise behauptet.“

Der begeisterte Flug-Fan, der selbst seit den frühen 90er Jahren den Pilotenschein besitzt und für die inzwischen bankrotte Charterfluggesellschaft Astraeus flog, hat auch für den Iron Maiden-Film Flight: 666 den Knüppel in die Hände genommen. Offenkundig sind seine Investitionen bei HAV eher seinem Interesse an Fluggeräten geschuldet als an Kriegstreiberei.

Haltet ihr Bruce Dickinson für schuldig? Sagt es uns in den Kommentaren, auf  Facebook, Google+ oder Twitter!

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


Auf dieser Seite wurden Inhalte entfernt, die von MuZu stammen

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Iron Maiden-Konzert wegen Stromausfall verkürzt

Pech für Iron Maiden und ihre Fans: Das zweite Konzert der Heavy Metal-Legenden in der La Défense Arena in Paris musste aufgrund eines Stromausfalls unterbrochen und verkürzt werden. Dabei hatte die Band extra Vorkehrungen (darunter ein Handy-Verbot) getroffen, um die Show für einen neuen Konzertfilm aufzunehmen. Stromausfall und Sperrstunde Der Strom fiel ausgerechnet während ‘2 Minutes To Midnight’ aus. Zwar war die Arena nur zehn Minuten in Dunkelheit getaucht (Handy-Taschenlampen konnten im Stehplatzbereich nicht verwendet werden), die Bühne blieb aber insgesamt eine Stunde lang dunkel. Als das Problem endlich behoben war und die Band wieder auf der Bühne stand, kam…
Weiterlesen
Zur Startseite