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James Hetfield: Was wäre, wenn es Metallica nicht gäbe?

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In der 98. Folge des Band-eigenen Podcasts „The Metallica Report“ haben James Hetfield und Robert Trujillo ein paar Fragen von Hörern beantwortet. Dabei wollte ein Fan wissen, was die beiden Musiker mit ihrem Leben angestellt hätten, wenn Metallica nie existiert hätte. „Ich würde wahrscheinlich trotzdem Musik machen“, entgegnet der Bassist. „Ich liebe es; Lieder zu schreiben, also schreibe ich immer Songs, auch wenn es nur zum Spaß ist. Vielleicht würde ich das also weiter verfolgen und ein unabhängiger Songwriter werden. Oder ich würde in Richtung Musikproduktion gehen.“

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Allerdings ist das bei Weitem nicht die einzige Idee des Metallica-Mitglieds. „Mein erster Job war auf dem Bau. Also habe ich mir immer gedacht, dass ich ein Bauunternehmer werden könnte. Ich glaube, meine Fähigkeiten als Organisator oder Koordinator könnten helfen. Schwere Sachen tragen mag ich nicht mehr. Damals konnte ich ohne Problem ein paar Platten Trockenmauer heben und drei Treppen hochtragen. Ich habe lange Trockenmauern und Parkett verbaut. Das zu lernen war toll, denn wenn ich jetzt ein renovierungsbedürftiges Haus sehe, habe ich keine Angst davor. Ich sehe stets das Potenzial darin, weil ich das selbst gemacht und erfahren habe.“ 

Darüber hinaus meldete sich auch noch James Hetfield zu Wort: „Ich würde immer noch versuchen, Metallica zu gründen. Wahrscheinlich würde ich immer noch nach einem Lars suchen. Oder ich wäre irgendwie in Bands beteiligt — als Roadie zum Beispiel oder in einem Aufnahmestudio. Hoffentlich würde ich irgendwie dabei helfen, Musik zu machen. Oder ich würde grafisches Design machen. Ich liebe grafische Kunst und etwas zu zeichnen. Ebenfalls mag ich handwerkliche Sachen — Dinge aus Holz oder Metal zu bauen. Vielleicht wäre daraus etwas geworden. Aber die Musik ist eine Gabe, die ich bekommen habe, also würde ich immer noch versuchen, ein paar Türen einzutreten und einen Weg dort rein zu finden.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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