Nach fast sieben Jahren verkündete Gitarrist Jason Richardson im Juli 2025 seinen Ausstieg bei All That Remains. Die Trennung sei einvernehmlich gewesen und die Entscheidung sei für seine langfristige Zukunft am sinnvollsten. Nun spricht er im Interview mit Guitar World erneut über seine Entscheidung, die Band zu verlassen.
Business Entscheidung
Auf die Frage, ob es ihm schwer gefallen sei, diesen Schritt zu gehen, antwortet der Musiker: „Ein bisschen. Aber gleichzeitig auch nicht. Ich möchte öffentlich nicht ins Detail gehen, aber ich verstehe mich mit den Jungs in der Band noch immer gut. Es war größtenteils eine Business-Entscheidung.
Die Dinge wurden von Management und von den Leuten, die damit beauftragt wurden, das Album (ANTIFRAGILE, 2025) zu veröffentlichen, nicht so ausgeführt, wie versprochen. Ich bin froh, dass die Platte existiert, aber allein der Umstand, dass sie schon über ein Jahr draußen ist und es noch keine einzige Show gab, spricht schon für sich“, führt Richardson aus.
Neue Verbindungen
Er meint: „Ich war mit vielem auf der Business-Seite nicht zufrieden. Es hatte nichts mit irgendwelchen Persönlichkeiten oder überhaupt jemandem in der Band zu tun. Meiner Meinung nach habe ich einfach andere Dinge zu tun, als das zum Laufen zu bringen, wenn es offensichtlich nicht funktionieren würde. Zumindest aus meiner Perspektive.“
Dennoch betont der Gitarrist: „Ich liebe die Jungs noch immer. Ich liebe das Album und ich fand es großartig, mit Josh Wilbur zusammenzuarbeiten, der das Album produziert hat. Er ist einfach phänomenal. Für mich ist das eines der besten Dinge, die ich durch die Platte erreicht habe. Jetzt habe ich eine tolle Beziehung zu ihm, und wir werden auch in Zukunft noch miteinander arbeiten. Aber ich bin froh, dass diese Lieder existieren.“
All That Remains gaben im Januar bekannt, dass der ehemalige Unearth– und As I Lay Dying-Gitarrist Ken Susi nun für sie die Gitarre schwingen würde. Richardson konzentriert sich aktuell auf seine Solokarriere und hat sich keiner weiteren Band verpflichtet.
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