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Jay Weinberg ging Slipknot mit 100 % Fokus & Respekt an

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Der ehemalige Slipknot-Schlagzeuger Jay Weinberg hat in einem aktuellen Interview mit Drummer’s Review darüber sinniert, wie er damals daran herangegangen ist, mit Corey Taylor und Co. zu musizieren. Laut dem derzeitigen Suicidal Tendencies-Drummer habe er dies mit „100 Prozent Beharrlichkeit, Fokus, Elan und Respekt“ getan.

Das geht nur: Auf Ganze gehen

„An Musik heranzugehen, sei es das reine Erschaffen oder bei einem bereits existierenden Projekt einzusteigen und dessen Geschichte zu verstehen und zu respektieren — das ist mir alles sehr wichtig“, holt Jay Weinberg aus. „Präsent im Augenblick zu sein und durch Inspiration zu spielen, aber auch die Vergangenheit zu respektieren kann manchmal ein schmaler Grat sein, den man zu gehen hat. Doch wenn man die richtige Einstellung im Herzen hat… Im Fall von Slipknot war ein bedeutender Anteil der Herangehensweise, es aus einer Art Fan-Perspektive zu machen. Ich wusste, dass man an solches Material nicht mit 99 Prozent oder weniger herangehen kann. Das bedeutete, es mit 100 Prozent Beharrlichkeit, Fokus, Elan und Respekt anzugehen.“

Allerdings habe Jay Weinberg bei solchen Dingen noch nie weniger als 100 Prozent geben können. „Um die vorliegende Situation zu respektieren, benötigt es gewiss, sich nicht zurückzuhalten und maximal reinzuhängen.“ Bei Slipknot seien alle schnell vom bloßen Live-Spiel zum Songwriting übergegangen, wobei es darum gegangen sei, alles Dagewesene zu ignorieren und zur Entwicklung sowie zum Gelingen der Stücke beizutragen. „Da benötigt es, dass man nicht zaghaft und schüchtern ist, obwohl das vielleicht der Instinkt ist. Einem würde vergeben werden, wenn er an etwas von solcher Größe mit Schüchternheit herangeht. Doch das ist nicht die vorliegende Aufgabe. Die vorliegende Aufgabe ist, jede einzelne Tür vor mir einzutreten. So sehe ich solche Situationen.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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