Toggle menu

Metal Hammer

Search
26.04.

Joey Jordison (Ex-Slipknot) würde heute 50 werden

von
teilen
mailen
teilen

Vor genau 50 Jahren erblickt Nathan Jonas „Joey“ Jordison im US-Bundestaat Iowa das Licht der Welt. Der Musiker verstarb 2021 überraschend, hinterließ aber einen bleibenden Eindruck in der Metal-Welt. Anlässlich seines Geburtstags werfen wir einen genaueren Blick auf sein Leben.

Joey Jordinson als Multitalent

Seine erste Band gründete Jordison in seiner Jugend. Bei Modifidious übernahm er die Rolle des Gitarristen, obwohl er später besonders für seine Schlagzeugkünste berühmt werden sollte. Der Sechssaiter hat ihn jedoch nie ganz losgelassen: Auch für Slipknot komponierte er viele Riffs. Dort setzte er sich 1995 jedoch auf den Schlagzeughocker und blieb ihm bis zu seiner Trennung von der Band 2013 treu. Er war es, der viele neue Ideen zu den maskierten Metallern brachte.

Ob die Bezeichnung von Slipknot-Fans als „Maggots“, also „Maden“, von ihm oder von Shawn „Clown“ Crahan stammt, ist ungeklärt. Fest steht jedoch, dass der neuneckige Stern, der ein Logo der Band geworden ist, aus Jordisons Kopf stammt. Weitere Logoentwürfe wurden vor kurzem auf dem Instagram-Profil veröffentlicht, das nach seinem Tod zu seinem Gedenken eröffnet wurde. Auch das große „K“ im Namen Slipknots war seine Idee, um einer seiner Lieblings-Bands, Korn, damit zu huldigen.

Verschiedene Gründe für den Ausstieg bei Slipknot

Joey Jordisons Ausstieg 2013 wurde zunächst von Slipknot als freiwillig vermarktet. Dies bestritt der Schlagzeuger zunächst und bezeichnete seinen Ausstieg als unfreiwillig. 2016 korrigierte der Schlagzeuger jedoch in einem Interview mit dem METAL HAMMER, dass die Entscheidung mit seiner Krankheit zusammenhing. Der Musiker litt an transverser Myelitis, einer schweren Rückenmarkserkrankung, die nach und nach seine Beine lähmte. Bis heute ist unklar, ob dies die Ursache für seinen Tod vor vier Jahren war. Laut seiner Familie verstarb er im Juli 2021 friedlich im Schlaf.

Karriere abseits von Slipknot

Jordison gründete in seinem Leben viele Bands. Neben den bereits genannten war er auch ein Gründungsmitglied und Gitarrist der Murderdolls. Zwei Mal versuchte er sich bei ihnen, einmal von 2002 bis 2004, und ein zweites Mal von 2010 bis 2011. Nach seinem Ausstieg bei Slipknot gründete er gemeinsam mit Jed Simon (Ex-Strapping Young Lad), Kris Norris (Ex-Darkest Hour), Chris Vrenna (Ex-Nine Inch Nails) und Henry Derek Bonner die Supergroup Scar The Martyr. Diese löste sich jedoch nach nur einem Album und der dazugehörigen US-Tournee 2016 auf.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Nuria Hochkirchen schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Bad Company: 50 Jahre RUN WITH THE PACK

Wenn eine Band schon bei ihrer Gründung 1973 als „Supergroup“ etikettiert wird, dann weiß man: Hier wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt. Bad Company - das Londoner Dream-Team aus Paul Rodgers und Simon Kirke (beide Ex-Free), Mick Ralphs (Ex-Mott The Hoople), Boz Burrell (Ex-King Crimson) - war von Anfang an mehr als nur ein Nebenprojekt. Mit Manager Peter Grant, dem Strippenzieher und Pianisten hinter Led Zeppelin, im Rücken war die Truppe quasi zum Erfolg verdammt. 1976, mit ihrem dritten Album RUN WITH THE PACK, zementierten sie endgültig ihren Platz im Rock-Olymp. Die Veröffentlichung liegt heute genau 50 Jahre zurück, weshalb…
Weiterlesen
Zur Startseite