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Judas Priest: Faulkner macht täglich Physiotherapie auf Tour

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Richie Faulkner erlitt im Herbst 2021 während einer Judas Priest-Show bekanntlich eine Aussackung der Hauptschlagader sowie eine Aortendissektion — und zudem rund einen Monat später einen kleinen Schlaganfall. In einem neuen Interview bei Charlie Kendall’s Metalshop gesteht der 46-Jährige, dass er auch rund viereinhalb Jahre danach noch mit den Folgen zu kämpfen hat. So muss der Lead-Gitarrist der britischen Metal-Götter auf Tournee täglich drei Mal zur Physiotherapie.

Nicht nachlassen

Auf die Frage, was er heutzutage macht, um sich auf ein Konzert vorzubereiten, erwidert der Judas Priest-Saitenstreichler: „Ich habe einen Physiotherapeuten unterwegs dabei. Wir haben einen deutschen Kerl namens Bastian, der mit uns auf Tournee mitfährt. Und ich mache jeden Tag Physiotherapie mit ihm — drei Mal am Tag: Morgens, vor der Show und nach der Show. Und er arbeitet an meiner rechten Seite. Auf den Punkt gebracht: Ein wenig Kollateralschaden von dem, was passiert ist, hat meine rechte Seite beeinträchtigt.

Also müssen wir die rechte Seite ordentlich am Laufen und in Bewegung halten und solche Sachen. Das ist ein ganzes System. Ich muss meine Ernährung im Auge behalten, jeden Tag Physiotherapie machen. Das brauche ich einfach, damit ich in Bewegung bleibe. So ist nun mal das Leben. Ich schätze mich sehr dankbar. Es gibt eine Menge Menschen, die viel schlimmere Sachen als ich haben und sich tagtäglich mit vielen Dingen herumschlagen müssen. Ich bin noch immer dazu in der Lage, das zu tun, was ich tue. Zwar muss ich daran arbeiten, aber das ist okay. Ich finde, ich hatte großes Glück.“

Angesichts der anstehenden Live-Termine diesen Sommer — unter anderem in Mönchengladbach, Halle, Wacken, Neu-Ulm, Bremen und Sankt Goarshausen — sinnierte Richie Faulkner noch darüber, ob Judas Priest dafür bereit sind, wieder auf Konzertreise zu gehen. „Wir sind immer bereit. Die Priest-Maschine ist stets bereit. Sie ist niemals zu lange nicht unterwegs. Wir sind im Oktober von einer Tournee heimgekehrt und gehen erst im Juli wieder raus. Doch ich habe erst kürzlich E-Mails vom Tourmanager bezüglich der Flüge bekommen.

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Da dachte ich mir: Ist es schon wieder so weit? Wir waren doch erst auf Tour, und jetzt müssen wir wieder rausgehen. Auch wenn wir ein paar Monate frei hatten, geht es so schnell. Bevor wir es wissen, werden wir wieder auf Konzertreise sein. Aber ich glaube, bei Judas Priest freut sich jeder darauf. Und wenn Rob [Halford, Frontmann — Anm.d.A.] sagt, dass er es tun kann, warum dann nicht? Warum nicht weitermachen? Und ihm geht es gut. Es geht allen gut. Jeder ist gesund. Also, warum nicht? Sie lieben, was sie machen.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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