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Judas Priest-Gitarrist Glenn Tipton: „Es ist nicht das Ende für mich.“

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Wie kürzlich bekannt wurde, ist Judas Priest-Gitarrist Glenn Tipton aufgrund seiner gesundheitlichen Verfassung  nicht in der Lage bei der anstehenden Firepower-Tournee mitzuwirken. Der Musiker leidet an Parkinson, einer unheilbaren neurodegenerativen Erkrankung, die das Absterben von Nervenzellen beinhaltet und somit zu Bewegungsstörungen führt.

Über ihre offizielle Facebook-Seite gab Judas Priest jetzt ein Statement von Glenn bekannt. Darin schildert er seine gesundheitliche Situation und bedankt sich bei allen Menschen, die ihn bis dahin unterstützt haben.

„Viele von euch werden jetzt wissen, dass ich die bevorstehende Judas Priest Tour wegen gesundheitlicher Probleme nicht machen werde. Es tut mir leid, aber vor vier Jahren wurde bei mir Parkinson diagnostiziert und mir wurde von meinem Spezialisten gesagt, dass ich bereits seit über zehn Jahren daran leide. Ich wusste, dass etwas mit meiner Koordination bezüglich meines Spielens falsch war, aber ich arbeitete daran und kämpfte weiter.

Ich habe gute Tage und schlechte Tage, aber die Krankheit ist degenerativ und ich würde niemals die großartigste Metal-Band der Welt aufs Spiel setzen wollen. So habe ich mich also während der letzten Proben dazu entschieden zurückzutreten und Andy Sneap meinen Platz einnehmen zu lassen. Er ist ein großartiger Typ und ich bin mir sicher, dass er einen grandiosen Job machen wird. Die Band wird so stark sein wie nie zuvor.

Ich war überwältigt von der massiven Unterstützung und Liebe, die ich von anderen Künstlern, von Fans auf der ganzen Welt und von vielen Freunden und Metal-Fanatikern da draußen bekommen habe. Es ist nicht das Ende für mich. Ich werde immer noch in der Lage sein zu schreiben und aufzunehmen und an guten Tagen sogar für ein paar Songs auf der Bühne zu stehen mit neuen Medikamenten und Errungenschaften, die die Zukunft möglicherweise mit sich bringt. Aber eines ist sicher: es wird gewiss Judas Priest mit einbeziehen!

Der letzte Dank geht an Rob, Richie, Ian und Scott, die mir beigestanden und mich in allen Dingen unterstützt haben."

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