Toggle menu

Metal Hammer

Search

Judas Priest haben den dritt-schmutzigsten Song der Welt geschrieben

von
teilen
mailen
teilen

Die PRMC, kurz für Parents Music Resource Center, sei ein „pain in the ass“ gewesen, sagt Rob Halford in einem Interview mit Goldmine. Der Brite gibt zu bedenken, dass die Regierungsstelle nur nach den richtigen Maßstäben, um Musik zu bewerten, gesucht habe: „Ich glaube, sie haben einfach nicht verstanden, dass sie uns Dinge vorgeworfen haben, die durch das First Amendment geschützt sind.“ Der erste Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung (Bill of Rights) schützt unter anderem die Meinungsfreiheit.

Ab 1985 mussten Judas Priest und andere Musiker sich mit dem PRMC auseinandersetzen. Das Parents Music Resource Center kontrollierte die lyrischen Inhalte von Musikstücken und labelte sie als obszön, wenn sie zu beanstanden waren. Es gab die Kennzeichnungen X (profane or sexually explicit, profan oder sexuell anstößig), O (occult‚ okkult), D/A (drugs or alcohol‚ Drogen oder Alkohol) oder V (violent‚ gewalttätig‘).

Auf der Liste „Filthy Fifteen“, der Liste der 15 schmutzigsten Lieder aller Zeiten, steht Judas Priests ‚Eat Me Alive‘ auf Platz drei hinter ‚Sugar Walls‘ von Sheena Easton und ‚Darling Nikki‘ von Prince. Der Song erschien auf dem Album DEFENDERS OF THE FAITH.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Rob Halford fährt fort: „Wenn man einen Song nicht mag, kannst du ihn nicht einfach zerstören. Man muss ihn einfach akzeptieren.“ Judas Priest schlugen auf ihre eigene Art gegen das Parents Music Resource Center zurück – mit dem Song ‚Parental Guidance‘ (TURBO), der 1987 erschien. Hier spricht sich Halford gegen die PRMC aus. Im Interview sagt er, dass „wenn alles zu sicher wird, kann es sehr schnell langweilig werden„.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Die Filthy Fifteen-Liste

  1. Prince – Darling Nikki (Sex/Masturbation)
  2. Sheena Easton – Sugar Walls (Sex)
  3. Judas Priest – Eat Me Alive (Sex)
  4. Vanity – Strap on Robbie Baby
    Sex
  5. Mötley Crüe – Bastard (Gewalt)
  6. AC/DC – Let Me Put My Love into You (Sex)
  7. Twisted Sister – We’re Not Gonna Take It (Gewalt)
  8. Madonna – Dress You Up (Sex)
  9. W.A.S.P. – Animal (Fuck Like a Beast) (Sex/Sprache)
  10. Def Leppard – High ‘n’ Dry (Saturday Night) (Drogenkonsum)
  11. Mercyful Fate – Into the Coven (Okkultismus)
  12. Black Sabbath – Trashed (Drogenkonsum)
  13. Mary Jane Girls – In My House (Sex)
  14. Venom – Possessed (Okkultismus)
  15. Cyndi Lauper – She Bop (Sex/Masturbation)

    Judas Priest: Neues Album wird aufgenommen

teilen
mailen
teilen
Die METAL HAMMER-Maiausgabe 2026: Slipknot vs. System Of A Down u.a.

Ihr bekommt METAL HAMMER 05/2026 ab dem 10.04.2026 am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! IOWA vs. TOXICITY Vor 25 Jahren erschienen im Abstand von nur wenigen Tagen zwei Meisterwerke, die den Fortgang der Metal-Historie für immer verändern sollten: Im August 2001 brachten Slipknot IOWA, und im September System Of A Down TOXICITY auf den Markt. Lothar Gerber erläutert in seiner Titelgeschichte die Hintergründe und Auswirkungen beider Errungenschaften, während Sebastian Kessler die einzelnen Tracks der beiden Zweitwerke Revue passieren lässt. Judas Priest Rob Halford, Tom Morello und Sam Dunn…
Weiterlesen
Zur Startseite