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Judas Priest: Ian Hill über Andy Sneaps Zukunft

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Laut Ian Hill liegt es allein an Andy Sneap, ob er nach dem Ende der Tour zu FIREPOWER weiter Gitarre für Judas Priest spielt. Dies sagte der Bassist jüngst im „Talking Metal“-Podcast, den ihr euch unten anhören könnt. Sneap war für Glenn Tipton eingesprungen, nachdem dieser wegen seiner Demenz-Erkrankung kürzer treten musste.

„Darüber müssen wir wirklich reden“, erläutert der bei Judas Priest für die tiefen Töne zuständige Hill die Situation. „Heute ist Andy in erster Linie ein Produzent. Ob er das wieder aufgreifen und in Vollzeit machen will oder nicht, wird eine einvernehmliche Entscheidung sein, wenn die Zeit kommt. Andy kann gerne bei uns weitermachen. Er hat einen sagenhaften Job während des letzten Jahres gemacht, als er Glenn vertreten hat. Es wäre sehr schwierig geworden, wenn er so kurzfristig nicht da gewesen wäre. Denn wir haben nicht bemerkt, dass Glenn nicht mehr mit der Intensität des Tourens umgehen kann, bis wir nur noch drei Wochen von Beginn der Tour entfernt waren.

Magier Andy Sneap

Und Andy sprang ein und machte einen tollen Job. Indem er eine komplette Setlist in so einer kurzen Zeitspanne gelernt hat, hat er wirklich einen Hasen aus dem Hut gezaubert. Er hat jedenfalls geschafft. Und mit der Zeit fühlte er sich auch immer wohler auf der Bühne, und jetzt liefert er großartig ab. […] Wir geben uns bis zum Ende dieser Tournee Zeit und sehen dann, was jeder tun will. Wie gesagt, kann er sehr gerne mit uns weitermachen, wenn das sein Plan ist.“

Die Entscheidung bei Judas Priest zu bleiben oder nicht liegt wohl in der Tat alleine bei Andy Sneap, der zuvor für die britischen Thrasher Sabbat in die Saiten griff und zudem noch mit Hell seine eigene Band am Start hat. „Wie er sich auch entscheidet, wir werden es verstehen. Er hat ein bisschen Arbeit zur Seite gelegt, um das mit uns zu tun. Und offensichtlich ist er darauf bedacht, zurückzukehren und das abzuschließen. Wahrscheinlich sitzt er just in diesem Moment daran, in dieser kurzen Pause, die wir haben.“


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