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K.K. Downing erbost über Quartett-Plan von Judas Priest

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Vom ehemaligen Judas Priest-Gitarrist K.K. Downing hatte man bislang noch gar nichts bezüglich der zwischenzeitlichen Pläne seiner einstigen Band gehört, lediglich zu viert auf Tour gehen zu wollen. Nun wurde Downing bei „Rock Of Nations With Dave Kinchen“ dazu befragt — und der Musiker zeigte sich alles andere als angetan davon.

Beleidigender Plan

„Mir geht es wie allen anderen“, ordnete K.K. Downing das mittlerweile wieder abgeblasene Vorhaben von Judas Priest ein, ohne Andy Sneap auf Jubiläumstournee zu gehen. „Ich bin davon total amüsiert. Es war auf eine gewisse Art einfach so extrem und beleidigend, finde ich. Und auch beleidigend für Glenn. Es war ein Schlag ins Gesicht, zu sagen: ‚Okay, ihr zwei Kerle habt es gemacht, aber wir denken, es kann lediglich ein Kerl hinkriegen.‘ Das machte uns und alles, was wir getan und erschaffen haben, irgendwie überflüssig. Ich bin mir sicher, dass Glenn mir diesbezüglich zustimmt, dass das einen Wert hat. Es muss etwas hinter den Kulissen geschehen sein, wovon wir nichts wissen.“

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Judas Priest hatten kürzlich angekündigt, ihre Konzertreise zum 50. Band-Jubiläum lediglich zu viert bestreiten zu wollen — in folgender Besetzung: Rob Halford, Richie Faulkner, Ian Hill und Scott Travis. Der an Parkinson leidende Gitarrist Glenn Tipton sollte hier und da Einlagen geben. Produzent Andy Sneap, der zuletzt festes Live-Mitglied war, sollte nicht mehr mitmischen und zeigte sich sehr geknickt über diese Entscheidung. Doch ein paar Tage später revidierten Priest ihren Entschluss und gaben bekannt, weiter zu fünft unterwegs sein zu wollen. Dass K.K. Downing hier besonders sensibel reagieren würde, war sowieso klar. Immerhin scheint der Gute immer noch nicht wirklich darüber hinweg zu sein, dass Richie Faulkner an seiner statt bei Priest spielt.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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