Keith Richards hält Pop-Musik für Müll

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Geschrei und Schrott

In einem Interview mit dem britischen The Telegraph, bei dem es eigentlich um das neue Album HACKNEY DIAMONDS gehen sollte, teilte Rolling Stones-Gitarrist Keith Richards ordentlich gegen Popmusik aus. Aber auch Rap und Hip-Hop scheinen nicht so sein Ding zu sein. Der Gitarrist erklärte:

„Ich möchte nicht über Pop-Musik klagen. Sie war schon immer Müll. Darum geht es ja. Sie machen sie so billig und einfach wie möglich, und deshalb klingt sie immer gleich. Es fehlt ihr sehr an Gefühl.“

Laut Richards hört er gerne Musik von Menschen, die Instrumente spielen. Er mag es nicht, sogenannte Plastik-Synthesizer-Musik zu hören, die man in Aufzügen hört. Aber das gehöre heutzutage wohl zum Standard. In Bezug auf Rap-Musik fügte Richards humorvoll hinzu: „Ich lass mich nicht gerne von Leuten anschreien und mir dann sagen lassen, dass das Musik wäre. Das ist als Rap bekannt. Davon bekomme ich genug, ohne mein Haus zu verlassen.“

Buddies mit den Beatles

Über Keith Richards‘ häusliche Verhältnisse muss man also gar nicht erst nachfragen. Der mittlerweile fast 80-Jährige und The Rolling Stones wurden in den Sechzigern eine der größten Bands der Welt. Damals teilten sie sich diesen Ruhm allerdings mit den Beatles. Während des Gesprächs spielte Richards jedoch die Rivalität zwischen den beiden Bands herunter. So erklärte er:

„Ich denke nicht, dass John Lennon Probleme gehabt hätte, bei den Stones zu spielen. Oder George. Wir waren in derselben Generation, und wir liebten alle dieselbe Musik. Als wir die Beatles zum ersten Mal hörten, waren wir erleichtert, dass es eine andere Band in England gab, die auf dem gleichen Weg war wie wir. Und innerhalb weniger Monate war dieser Weg der Hauptweg“, erklärte das Knautschgesicht.

Tatsächlich ist es nun so weit und es gibt eine Rolling Stones-Beatles-Kooperation, denn Paul McCartney tritt im Stones-Song ‘Bite My Head Off’ auf.

„Paul war zufällig in der Stadt. Und wir konnten ihn nicht von uns fernhalten – Gott segne ihn. Und hey, wenn man einen der Beatles für einen Track gewinnen kann, dann macht man das natürlich.“


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