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King 810 über hypothetischen Terroranschlag: “Die Typen würden von der Bühne aus erschossen!”

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King 810 pflegen ihr Outlaw-Image in der Metal-Welt mit viel Elan. Jetzt wurde eine Show in der Nähe von Chicago kurzfristig abgesagt, da sich viele Anwohner in der Region über die Darstellung von Gewalt in ihren Songs sowie die Nutzung von automatischen Waffen als Bühnendekoration beschwert hätten. In einer Email des Veranstalters an die Band, die King 810 auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichten, heißt es “Chicago hat in 2016 die höchste Rate von Waffengewalt in seiner ganzen Geschichte erlebt und die Leute sind besonders sensibel. Die Show in der derzeitigen Lage zu verteidigen wird schwieriger und schwieriger.”

Frontmann David Gunn hat ein Video-Statement zu der Absage veröffentlicht, in dem er zunächst die Umstände erläutert, sich allerdings weigert eine Entschuldigung zu formulieren. “Die Waffen-Sache ist ein Teil der Kultur aus der wir stammen. Es ist wichtiger Bestandteil der Band, Es ist nichts für das wir uns entschuldigen würden, oder das wir bedauern oder ähnliches. Ich glaube nicht, dass es bei uns eine exzessive Nutzung von Waffen gibt, wir haben bei einer Show noch nie eine Waffen gegen irgendjemanden gerichtet. Wir haben hunderte Shows gespielt und alle liefen völlig problemlos ab.”

Soweit, so eindeutig. Von Schusswaffen-Opfern bei King 810-Shows hätte man vermutlich auch bereits gehört.

Was dann folgt ist der eigentlich spannende Teil des Statements. Gunn hebt hervor, dass eher Verbrechen wie der Mord an Dimebag Darrell oder der Terroranschlag auf das Bataclan im November 2015 als “exzessiver Gebrauch von Schusswaffen” anzusehen seien. Waffen seien ein integraler Bestandteil des Lebens der Bandmitglieder und „wenn jemand bei einer King 810-Show mit automatischen Waffen durch die Vordertür kommt, wäre er nicht in der Lage 150 Leute zu erschießen. Er würde vermutlich von der Bühne aus erschossen werden.”

Da fühlt man sich doch gleich deutlich sicherer!

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