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Kiss: „Jetzt ist das Ende abzusehen“, sagt Paul Stanley

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Kiss befinden sich schon seit ein paar Jahren auf ihrer Abschiedstournee. Die „End Of The Road“-Konzertreise wurde durch die Corona-Pandemie weiter in die Länge gezogen. Doch Ende dieses Jahres ist es soweit: Die Live-Karriere der Masken-Rocker neigt sich ihrem Ende zu. Sänger und Gitarrist Paul Stanley, Bassist Gene Simmons, Gitarrist Tommy Thayer und Schlagzeuger Eric Singer beschließen diesen Abschnitt mit zwei Shows im New Yorker Madison Square Garden am 1. und 2. Dezember 2023.

Schicht im Schacht

Im Interview in der australischen Fernsehsendung ‘The Project’ sprach Paul Stanley nun über das heraufziehende Finale. „Es ist interessant“, fing die Kiss-Stimme an, „weil nun können wir das Ende sehen. Als wir begannen, das hier zu planen, war das wahrscheinlich fünf Jahre her. Und dann kam die Pandemie ins Spiel, und wir verloren ein paar Jahre. Wir haben 250 Konzerte auf dieser ‚End Of The Road‘-Konzertreise absolviert. Denn es ist ein langer Weg — und sie haben immer mehr Straße asphaltiert. Aber das war es für uns.

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Und von einem logischen Standpunkt aus betrachtet, können wir dies nicht weiter machen. Wir befinden uns in unseren Siebzigern — kaum zu glauben. Aber wir finden, wir haben einen Punkt erreicht, an dem wir realisieren, dass wir das nicht ewig machen können. Wir sind wirklich immer noch top in Form. Und jetzt ist die Zeit gekommen, eine Ehrenrunde zu drehen, erhobenen Hauptes rauszugehen, allen Danke zu sagen und eine Show zu liefern, die das wahrhaft auf den Punkt bringt und nicht nur uns, sondern auch den Fans Tribut zollt.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Kiss: Ein halbes Jahrhundert DESTROYER

Nach drei Studioalben, die eher Achtungserfolge waren, und dem Live-Durchbruch ALIVE! (1975), der immerhin Goldstatus erreichte, standen Kiss an einer Kreuzung: weiter rumpeln oder endlich groß denken. Sie entschieden sich für Letzteres - und holten sich dafür einen Drill Sergeant ins Studio, um ihr viertes Studioalbum DESTROYER aufzunehmen. Bob Ezrin: Der Mann mit der Trillerpfeife Produzent Bob Ezrin, zuvor schon für Alice Cooper verantwortlich, hörte sich die 15 Songs des Kiss-Demos an und fand sie… sagen wir: ausbaufähig. Nur ‘Detroit Rock City’ und ‘God Of Thunder’ hatten für ihn echtes Potenzial. Der Rest wurde zerlegt, umgebaut oder später für andere…
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