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Kiss: Letzte Show wird „fröhlich“ und „traurig“

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Ende des Jahres soll es tatsächlich so weit sein: Kiss beenden ihre End Of The Road-Tour im Dezember mit einem groß angelegten Konzert in New Yorker Madison Square Garden. Anschließend will sich die Band nach einer 50 Jahre währenden Karriere zu Ruhe setzen.

Zwei Seiten der Medaille

„Wir starten endlich den letzten Versuch“, sagte Bassist Gene Simmons in einem Interview mit Good Morning Britain. „Man muss nur ein wenig Stolz und Selbstachtung haben und wissen, wann man die Bühne verlassen muss. Es ist ein halbes Jahrhundert her, und Junge, ich sehe verdammt gut aus. Wir machen das schon furchtbar lange. Ich kann nicht in Worte fassen, wie viel es uns bedeutet, vor den Fans zu stehen und das Spektakel aller Spektakel zu veranstalten. Aber am 2. Dezember, New York City, Madison Square Garden – das wird das letzte Mal sein, dass Kiss jemals auf der Bühne stehen.“

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In Laufe einer solch langen und erfolgreichen Karriere blickt Gene Simmons natürlich auf Einiges mit gewissem Stolz zurück. „Ich bin stolz darauf, ein halbes Jahrhundert lang den Kritikern getrotzt zu haben“, so der Musiker. „Sie bedeuten nichts. Wenn es nach den Kritikern ginge, hätten wir unsere Lieblingssachen nicht – ‘Star Wars’ und all die lustigen Dinge im Leben. Wir haben sie völlig ignoriert. Das Schönste daran, auf der Bühne zu stehen und die beste Show der Welt zu machen, ist der Gesichtsausdruck der Fans. Ich kann nicht sagen, was uns das bedeutet. Ich werde glücklich sein, wegen der tollen Reise, die wir gemacht haben, aber natürlich auch traurig, weil es herzzerreißend sein wird.“

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Kiss: Ein halbes Jahrhundert DESTROYER

Nach drei Studioalben, die eher Achtungserfolge waren, und dem Live-Durchbruch ALIVE! (1975), der immerhin Goldstatus erreichte, standen Kiss an einer Kreuzung: weiter rumpeln oder endlich groß denken. Sie entschieden sich für Letzteres - und holten sich dafür einen Drill Sergeant ins Studio, um ihr viertes Studioalbum DESTROYER aufzunehmen. Bob Ezrin: Der Mann mit der Trillerpfeife Produzent Bob Ezrin, zuvor schon für Alice Cooper verantwortlich, hörte sich die 15 Songs des Kiss-Demos an und fand sie… sagen wir: ausbaufähig. Nur ‘Detroit Rock City’ und ‘God Of Thunder’ hatten für ihn echtes Potenzial. Der Rest wurde zerlegt, umgebaut oder später für andere…
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