Frédéric Leclercq zeigt sich im Interview mit Devil’s Horns stolz auf das kommende Werk von Kreator, KRUSHERS OF THE WORLD. Dennoch blickt er selbstkritisch auf die jüngere Vergangenheit der Band. Aus gutem Grund, wie er erklärt.
Kein Ziel ist hoch genug
„Ich finde es großartig, dass wir als Band immer noch auf dem aufsteigenden Ast sind und unseren jetzigen Erfolg stetig ausbauen“, ordnet Leclercq ein. „In Europa sind wir Headliner der meisten Festivals, aber es geht immer noch mehr. Wir veröffentlichen nicht einfach nur ein Album. Ich denke, das tut niemand. Manchmal hat man das Gefühl, manche Leute bringen nur ein weiteres Album als Vorwand für die nächste Tournee heraus. So fühlt es sich zumindest an, weil es vielleicht weniger inspiriert klingt. […] Ich kann schließlich nicht in die Köpfe der Leute schauen. Aber meiner Meinung nach ist dieses Album (KRUSHERS OF THE WORLD – Anm.d.A.) sehr stark.“
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Trotz aller Euphorie betrachtet Leclercq sein Schaffen differenziert. Die Promo-Phase zu KRUSHERS OF THE WORLD hat ihn gelehrt, dass man seinen kreativen Output bestenfalls mit etwas zeitlichen Abstand betrachten sollte. Das veränderte auch seine Haltung zum Vorgänger HATE ÜBER ALLES (2022). „Man wird nie eine Band sagen hören: ‚Dieses Album ist Mist. Das davor war besser, aber mehr ist uns nicht eingefallen‘“, so der Musiker. „Am besten wäre es also, erst im Nachhinein darüber zu sprechen.
Jetzt, wo wir kurz vor der Veröffentlichung des neuen Albums stehen, ist HATE ÜBER ALLES zwar immer noch sehr stark, aber wir hätten rückblickend vielleicht einiges anders machen sollen. […] Die Aufnahmen fanden im Oktober 2021 statt und die Veröffentlichung im Juni 2022. Es war also ein langwieriger Prozess. Und ich denke, dadurch ist uns das gewisse Etwas – ich kann es nicht genau beschreiben – ein Teil unserer druckvollen Energie verloren gegangen. Und genau die haben wir für dieses Album wiederentdeckt.“
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