Label wollte „weibliche Linkin Park“ aus Evanescence machen

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Evanescence-Frontfrau Amy Lee hat sich in einem Interview mit „Alternative Press“ (siehe Video unten) an die schwierigen Anfangstage der Band erinnert. So habe die Plattenfirma einen dauerhaften männlichen Sänger installieren wollen, um so etwas wie eine weibliche Linkin Park-Version zu kreieren und die Songs attraktiver fürs Radio zu machen. Wir erinnern uns: Auf der Durchbruchs-Single ‘Bring Me To Life’ singt neben Amy Lee auch noch Paul McCoy von 12 Stones.

Zwischenzeitlicher Rückschritt

„Der ursprüngliche Kampf war, dass das Label uns ein Vorsingen abhalten lassen und jemanden Vollzeit in die Band bringen wollte, der auf den meisten Songs singt“, rekapituliert Amy Lee. „Das sollte unser Ding werden. Wir sollten versuchen, die ‚weiblichen Linkin Park‘ zu sein. Ich sagte, ich denke darüber nach, was ich eine Stunde lang gemacht habe. Dann habe ich zurückgerufen und gesagt, wir könnten das nicht machen, es würde nicht passieren. Dann haben sie uns unsere Finanzierung weggenommen, und ich bin wieder bei meinen Eltern eingezogen. Das war hart nach all dem Aufbau.

Wir bekamen einen Vertrag, ich habe mit der Schule aufgehört, bin nach L.A. gezogen – und dann: ‚Nein, tatsächlich kommen wir nach Hause.‘ Es war schwer, aber in meinem gebrochenen Herzen wusste ich, dass es besser war als die Alternative. Ich würde meine Seele nicht komplett verkaufen. Und dann bekamen wir ein paar Wochen später einen Anruf. Sie hatten irgendwie eingelenkt und einen Kompromiss vorgeschlagen.“ Es müsse nur ein Song (‘Bring Me To Life’) sein, der dann im ‘Daredevil’-Soundtrack enthalten sein würde. Darauf ließen sich Evanescence schließlich ein. Dieser Deal hat sich bekanntlich sehr gelohnt.

🛒  THE BITTER TRUTH VON EVANESCENCE JETZT BEI AMAZON ORDERN!

teilen
twittern
mailen
teilen
Rammstein & Metallica unter meist gestreamten Acts der 90er

In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) ist derzeit ein Artikel zu lesen über die Streaming-Nutzung unter anderem in Deutschland. Die Essenz daraus lautet: Die meisten Menschen hören gerne ihre alten Lieblingslieder -- wobei alt relativ ist. Die hierzulande von GfK Entertainment ermittelten Zahlen untermauern dies. Zwar haben Songs aus den 2020er Jahren mit 47 Prozent den größten Anteil aller Jahrzehnte am Streaming-Topf. Das heißt jedoch im Umkehrschluss, dass die restlichen 53 Prozent auf Tracks entfallen, die mindestens 13 Jahre alt sind. Gut mit dabei sind auch Rammstein. Bestes Jahrzehnt für Rock & Metal? Dies belegt eine genaue Aufschlüsselung der Zahlen…
Weiterlesen
Zur Startseite