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Warum Evanescence neun Jahre für ein Album gebraucht haben

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Neun Jahre sind mittlerweile seit dem letzten vollwertigen Studioalbum von Evanescence ins Land gegangen; auf SYNTHESIS von 2017 befanden sich neben zwei neuen Songs nur umarrangierte alte Stücke. Nun hat Frontfrau Amy Lee im Radio-Interview auf WRIF diese lange Wartezeit auf THE BITTER TRUTH, das noch in diesem Jahr erscheinen soll, erklärt.

„Es gibt viele Gründe“, so die Evanescence-Chefin. „Ich habe gerne einen offenen Geist bezüglich dessen, was ich im Leben sein und tun kann. Ich liebe die Musik, die ich mit dieser Band gemacht habe. Und es gibt Zeiten, in denen ich davon begeisterter, leidenschaftlicher und verliebter in sie war, als in anderen Zeiten. Manchmal musst du von ihr fort kommen. Es ist so eine volle Sättigung.“ Davon ausgehend beschreibt Amy Lee ihre Gefühlslage anhand der in der Musikindustrie üblichen Zyklen. Album schreiben, Studioaufnahmen, Promotion, Tour.

Mal was anderes

Besonders die lange Zeit auf Tour strenge sie immens, obgleich sie die Zeit auf Tour auch total liebt. Dessen ungeachtet wollte die Evanescence-Sängerin nach der Geburt ihres Sohnes Jack im Jahr 2014 vor allem neue kreative Pfade beschreiten. So nahm sie mit ihrer Familie ein Kinderalbum auf und schrieb etwas Filmmusik. Dann kam 2017 noch SYNTHESIS dazwischen, auf dem die Band bekannte Lieder mit Orchester oder in Electro-Versionen umarrangierte. Danach hätten die Musiker angefangen neue Songs zu schreiben.

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„Ich kann dir nicht sagen, wie viel Feuer wir alle haben, aber ich kann für mich selbst sprechen. […] Das Album kommt zu einer Zeit, wo ich es sehr brauche. Und viele Gefühle, die ich für die Band in die Musik gieße, drehen sich um einen Kampf. Darum, durch etwas zu gehen, das schwierig ist. Und ich verarbeite das oder wüte dagegen an. Das ist eine Zeit, in der ich diese Gefühle spüre, und ich weiß, dass dies viele Menschen auf der Welt ebenfalls tun. So finde ich, dass ich genau da bin, wo ich sein sollte.“

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