Im Juni 2024 veröffentlichte Lamb Of God-Gitarrist Mark Morton mit ‘Desolation: A Heavy Metal Memoir’ seine Memoiren. Darin spricht er unter anderem ausführlich über seine Alkohol- und Drogenabhängigkeit. Im Interview mit The Jasta Show thematisierte er diese nun erneut und erklärte, wie er sich einst von den Rauschmitteln lossagen konnte – und warum der Erfolg mit Lamb Of God auf ihn überraschend wirkte.
Überraschungserfolg
„Es war einfach eine seltsame Sache“, sagte Mark. „Das Buch […] ist jetzt seit anderthalb Jahren draußen. Im Grunde sind es drei Geschichten in einer, die alle miteinander verschmelzen. Es erzählt die Geschichte von mir als ängstlichem, schüchternem und unbeholfenem Jungen, der die Gitarre und die Musik entdeckt und völlig in deren Bann gezogen wird.
Dann folgt die Geschichte von Burn The Priest (Vorläufer-Band von Lamb Of God, 1994-1999 – Anm.d.A.) hin zu Lamb Of God selbst – eine wirklich unwahrscheinliche Geschichte.
Es ist wie ein Aschenputtel-Märchen. Unser Erfolg wäre niemals vorhersehbar gewesen, wenn man versucht hätte, das zu planen oder vorherzusagen. Alles ist irgendwie zufällig passiert, und das wird im Buch ausführlich beschrieben. Außerdem beschreibt es meinen Abstieg in Alkoholismus und Drogenabhängigkeit und meinen Weg aus dieser Sucht. All diese Dinge sind Geschichten, die ich gerne erzähle. Sie sind miteinander verwoben. Und es gibt Tragik und Komik darin, lustige Anekdoten, aber auch traurige Dinge.“
—
Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.
