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Lamb Of God: Randy Blythe will noch lange leben

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Lamb Of God-Frontmann Randy Blythe betrachtet existenzielle Themen häufig aus einer fundiert wissenschaftlichen Perspektive. So auch die Frage nach dem Tod. Wie der Musiker im Interview mit ‘Let There Be Talk’ erklärt, sei die drohende Apokalypse zwar noch Ewigkeiten entfernt, allerdings habe er auch nicht vor, in Bälde abzutreten.

Kein Ende in Sicht

„Wenn ich komisch drauf bin und mich existenzielle Angst packt, versuche ich, die Dinge in einem größeren Zusammenhang zu sehen“, sagte Blythe. „Und im Moment ist das schwer, weil alles so verdammt negativ ist. Aber es ist so: Ich werde bald 55. Vor ein paar hundert Jahren wären wir alt gewesen. Also geht es uns gut. Außerdem habe ich es überhaupt nicht eilig, diesen Planeten zu verlassen. Ich genieße mein Leben. Ich liebe es, hier zu sein, ich hatte ein gutes Leben.

Und irgendwann, auf kosmischer Ebene, in einer Milliarde Jahren – jede Milliarde Jahre wird die Sonne zehn Prozent heißer. Das stimmt. […] Irgendwann entwickelt sie sich zur Supernova und wird die Erde verschlingen. Ich denke, das dauert noch etwa fünf bis sechs Milliarden Jahre. Aber innerhalb einer Milliarde Jahre wird die Sonne so heiß, dass die Ozeane kochen werden. Unser Planet wird demnach innerhalb einer Milliarde Jahre untergehen.

Die Leute fragen: ‚Warum beschäftigt ihr euch mit dem Weltraum? Wir haben hier Probleme zu lösen.‘ Doch wenn die Menschheit überleben soll, müssen wir diesen Ort irgendwann verlassen. Aber ich denke darüber nach […]. Und das relativiert die Dinge für mich und erinnert mich daran, dass ich nur ein winziges, unbedeutendes Staubkorn bin. Denn alles, was man sieht, betrachtet man durch den Filter der eigenen Existenz, und man kann sich leicht in seinen Gedanken verlieren und von der eigenen Wichtigkeit zu sehr überzeugt sein.

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Wie gesagt, ich habe es nicht eilig zu sterben, aber ich bin nur ein kleines Zahnrad im großen Ganzen. So sehe ich das an guten Tagen, wenn ich alles auf diese verträumte, kosmische Art betrachte.“


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Michael Anthony: Eddie und Alex waren unzertrennlich

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