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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Laut Gene Simmons ist Rock immer noch mausetot

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„Rock ist tot“ – diese Meinung vertritt Kiss-Bassist Gene Simmons seit einem Interview im Herbst 2014, bei dem er erklärte, dass der Rock “ermordet worden sei”, weil heutzutage vor allem kleine Bands kein Geld mehr mit Musik verdienen könnten.

Diese Ansicht hat er jetzt in einem Interview mit WWL-Radio erneut bestätigt. Er konstatiert: „Rock IST tot. Das liegt am Internet und Napster und dem ganzen Kram. Wenn du erstmal anfängst Dinge herunterzuladen hast oder Filesharing betreibst, dann verhinderst du, dass eine neue Band Vollzeit eine Band sein kann.”

Auch wenn das zunächst frappierend nach der, im Internet vielerorts in ein Meme-verwandelten „Meth – not even once“-Kampagne klingt und Napster seit fast 16 Jahren keine Bedrohung mehr für die Musikindustrie darstellt, da schon im Juli 2001 mit dem Filesharing Schluss war, hat Simmons durchaus einen Punkt: Immerhin leidet das klassische Industrie-Modell von Label, Vertrieb, Verlag und Agentur noch immer unter dem Wegbrechen der physischen Tonträger-Verkäufe, die in jüngster Zeit vermehrt durch Streamingdienste abgelöst werden.

Die neuen Bands müssen in den Kellern ihrer Mütter leben!

„Es gibt da draußen genauso viel Talent, wie als wir damals angefangen haben. Aber die neuen Bands müssen in den Kellern ihrer Mütter leben, weil sie es sich nicht leisten können, das Vollzeit zu betreiben, weil die Leute Filesharing betreiben und Sachen einfach nur herunterladen”, so Simmons weiter. „Und das ist ihr Privileg – wir haben es erlaubt und nicht den Leuten den Hintern dafür weggeklagt. Also ist es die Schuld von jedem – auch die Schuld der Plattenfirmen!”   

Tatsächlich bringt er noch ein weiteres Beispiel und versucht zu Beschreiben, warum die Musikwelt ohne zahlungskräftige Plattenfirmen seiner Meinung nach nicht funktionieren kann: „1958 bis 1988 sind dreißig Jahre, richtig? Während dieser Zeit mit Plattenfirmen – die großen, bösen Firmen-Komplexe, die Plattenlabels genannt werden … nunja, ohne diese hätte es keinen Elvis Presley, keine Beatles, keine The Rolling Stones, keinen Jimi Hendrix gegeben … du weißt schon, nur Tausende, klassische Bands. Sogar bei Disco hast du Madonna, du hattest Prince und AC/DC, vielleicht uns und noch ein paar andere. Und sogar im Pop hattest du Michael Jackson, die Jackson 5 … es ist endlos. Von 1988 bis heute, wer sind da die neuen Beatles? Nenn mir fünf Bands, die mit den Stones, den Beatles, Elvis oder Jimi Hendrix mithalten könnten!”

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Bruce Kulick über den Erfolg von Kiss

In einem Interview mit Rockin' Metal Revival wurde der ehemalige Kiss-Gitarrist Bruce Kulick über seinen Blick auf die Begebenheiten von 1995 befragt. Damals wurde für "MTV Unplugged" eine Kiss-Reunion organisiert, bei der Peter Criss und Ace Frehley die Zugaben mitspielten. Da sich Gene Simmons und Paul Stanley damals begeistert von deren Performance zeigten, mussten Bruce Kulick und Eric Singer die Band verlassen. "Das ist die bittersüße Seite der ganzen Sache", so Kulick. "Ace und Peter hatten immer Lust darauf, zu Kiss zurückzukehren. Doch Gene und Paul hatten bis zu dieser MTV Unplugged-Geschichte nie ernsthaft darüber nachgedacht. Doch MTV wollten das…
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