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Linkin Park sollten nicht mit Chester Benningtons Tod enden

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Als vergangenes Jahr bekannt wurde, dass Linkin Park zurückkehren, gab es unterschiedliche Fraktionen. Die Seite, die das Comeback gefeiert hat; diejeneigen, die es komplett ablehnten; und dann noch jene irgendwo dazwischen. Oft war zu hören oder zu lesen, dass die Band ohne Chester Bennington nicht mehr Linkin Park sei. Entsprechend kritisch wurde auch dessen Nachfolgerin Emily Armstrong unter die Lupe genommen.

(K)eine furchtbare Geschichte

Mike Shinoda wollte die Band jedoch nicht aufgeben, wie er jüngt im Podcast Broken Record berichtete. „Ich glaube, was uns wirklich angetrieben hat, war der Gedanke, dass es ein beschissenes Ende für die Band oder unsere Musik gewesen wäre, wenn wir einfach alles hingeschmissen und gesagt hätten: ,Okay, das war eine gute Zeit‘, und uns getrennt hätten.“ Dies sei eine „furchtbare Geschichte“, die niemand lesen wolle. „Stattdessen sagen zu können: ,Dann haben sich die Jungs wieder aufgerappelt‘ – das ist genau das Buch, das ich lesen möchte. Das ist das Schwierigste, das Einschüchterndste, das Herausforderndste, bei dem ehrlich gesagt am meisten schiefgehen kann.“

Damit zieht Shinoda auch Joa Hahn, Brad Delson und Dave „Phoenix“ Farrell mit ein und betont: „Wir sind damit enorme Risiken eingegangen.“ Ihm zufolge sei sich die Band im Vorfeld schon „all der Dinge, über die jeder im Internet im Zusammenhang mit unserer Band gestritten hat und weiterhin streitet“, bewusst gewesen. „Wenn jemand denkt, wir hätten nicht an diese Dinge gedacht, ist er verrückt. Wir leben und atmen diese Band“, erklärt er deshalb.

„Der mit offenem Mund atmende, frauenfeindliche Metal-Fan mit Nackenbart, der unsere ersten beiden Platten geliebt hat und die Band seitdem nicht mehr gehört hat, aber denkt, er sei ein Linkin Park-Fan, wird diese Band hassen und das auch lautstark kundtun. Das ist okay. Denn diese Person wird durch ein 15-jähriges Mädchen ersetzt, das sagt: ,Ich habe noch nie so auf laute Musik gestanden und will jetzt Gitarre spielen lernen.‘ Und das finde ich toll.“

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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