Toggle menu

Metal Hammer

Search
Spezial-Abo

Lzzy Hale: Viele Fans haben falsche Vorstellungen von Band-Finanzierung

von
teilen
twittern
mailen
teilen

In der Musikwelt haben derzeit viele Leute kämpfen, aufgrund der nach wie vor anhaltenden Konzert- und Festival-Verbote. Halestorm-Frontfrau Lzzy Hale hatte sich mit dem Satz: „Die meisten Bands, die man kennt und liebt, werden es nicht schaffen“ vor einigen Tagen nicht allzu optimistisch in den Sozialen Medien zu Wort gemeldet. In einem Interview mit Forbes wurde sie nun zu ihren Bedenken befragt und merkte daraufhin an, dass viele Leute eine falsche Vorstellung hätten, was die finanziellen Mittel der meisten Bands angeht.

Keine Millionäre 

„Nun, ich denke, dass viele Leute sich Musiker und Leute anschauen, die Plattenlabels haben oder Alben veröffentlichen, und sie denken: ‚Oh, die haben es geschafft, und sind Millionäre.‘ Und es hilft auch nicht, dass einige bedeutsame Persönlichkeiten und legendäre Leute oft ihre Villen und Sachen zur Schau stellen. Wenn man jemand Bekanntes ist, viel gespart und sich im Laufe der Jahre eine Marke aufgebaut hat, dann kann man vielleicht noch eine Weile länger durchhalten.“

Nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums, erinnert sich die Musikerin, bekam sie ganze 20 US-Dollar ausgezahlt.

Zurück zum Anfang

„Viele dieser jüngeren Bands, die eine Platte veröffentlicht haben oder an Labels gebunden sind, bekommen nicht die finanzielle Hilfe, von der jeder ausgeht. Und das kommt mit der Mystik des Rock ’n‘ Roll: Man hat es geschafft und ist bei einem Label untergekommen. Es muss einem gut gehen.

Aber ich fühle für einige dieser Musiker. Man hat die ganze Zeit damit verbracht, eine Platte aufzunehmen, und sein Leben in sie gesteckt. Man ist auf diesen Sommer-Tourneezyklus angewiesen, um sich selbst zu promoten und sich einen Namen zu machen. Es gibt viele junge Bands, von denen wir deswegen einfach nichts hören werden. Sie müssen zurück gehen, normale Jobs annehmen und von vorne anfangen.“

teilen
twittern
mailen
teilen
Live Nation will Bands weniger für Konzerte zahlen

Musiker und Bands bricht derzeit aufgrund der Corona-bedingten Konzertverbote eine riesige Einnahmequelle weg. Doch damit nicht genug: Wie in einem Memo des Live Nation zu lesen ist, das rollingstone.com offenbar erlangt hat, plant der weltweit größte Tournee-Veranstalter, künftig seinen Künstlern weniger für ihre Auftritte zu zahlen. Klar, auch Firmen wie Live Nation (das Shows von unter anderem System Of A Down, Metallica und Alter Bridge ausrichtet) müssen irgendwie auf die aktuelle Unsicherheit reagieren. Das Unternehmen will die Bürde dafür nun scheinbar den Bands auflasten. In besagtem Memo teilt die Firma den kooperierenden Künstleragenturen seine Pläne für 2021 mit. Demzufolge will…
Weiterlesen
Zur Startseite