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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Mache deinen Doktor in Metal an der Uni Newcastle

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Ahnung von der harten Materie haben wir alle mehr, als wir tragen können. Eh klar. Wer sein Wissen allerdings mal so richtig vertiefen will, könnte dafür an der Universität im australischen Newcastle die Chance bekommen. Denn laut „Kerrang!“ vergibt die Hochschule derzeit Doktorate über 27.596 australische Dollar an zwei inländische sowie einen internationalen Studenten, um über Heavy Metal in Zusammenhang mit Geographie zu forschen. Das heißt: Man kann seinen Doktor in Heavy Metal machen!

Die Bewerber müssen einen Bachelor-Abschluss haben sowie einen Master entweder in Geographie oder einer verwandten Geisteswissenschaft wie Soziologie, Medienwissenschaften oder Politischer Wissenschaft. Das genaue Forschungsthema zu bestimmen obliegt den angehenden Doktoranden selbst. Man könne zum Beispiel über Death Metal in Finnland oder Heavy Metal in Australien forschen. Die Ausschreibung der Stellen, um Metal-Doktor zu werden, lautet im Wortlaut wie folgt:

Erdkunde trifft Stahlkunde

„Heavy Metal ist ein globales Phänomen, das seit vier Jahrzehnten einen großen kulturellen Trend darstellt. Im Rahmenwerk des Heavy Metal existieren zahlreiche Untergenren, die ihrerseits einzigartige Subkulturellen repräsentieren. Viele dieser Subkulturen wie Black Metal, Death Metal, Thrash Metal und die New Wave of British Heavy Metal haben sich in bestimmten geographischen Umgebungen entwickelt, die oft als ‚Szenen‘ bezeichnet werden.

Während sich weltweit einzigartige Szenen entwickelt haben, stammt der Großteil der Heavy Metal-Bands aus Ländern in den nördlichen Längengraden. Australien hat eine einzigartige Position innerhalb dieser globalen Evolution, da es historisch mit Großbritannien verknüpft ist und kulturelle Affinitäten mit seinem kolonialen Urheber teilt. Wenngleich Australien abgelegen vom geographischen Herzen der Heavy Metal-Kultur sein mag, hat es doch seinen eigenen einzigartigen und leidenschaftlichen Zugang entwickelt und eine Reihe an hochkarätiger Bands hervorgebracht.

  • Welche textlichen Themen haben australische Metal-Bands angenommen? Sind diese kulturell sowie geographisch einzigartig für den Kontinent?
  • Welche Verbindung besteht zwischen der kulturellen Evolution des Heavy Metal in Australien und dem Kolonialismus?
  • Ist Heavy Metal in Australien großteils ein weißes Phänomen? Was für eine Antwort hinsichtlich Diversität hat die Szene gegeben?
  • Wie wird Gender in der australischen Metal-Szene verhandelt?
  • Welchen Ruf genießen Metal-Fans innerhalb des australischen Kontexts? Wirkt sich das auf die Orte aus, die Metal-Fans für sich beanspruchen können?
  • Was macht australischen Heavy Metal unverwechselbar?“

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Als AC/DC drohten Australien zu verlassen

Die Siebziger Jahre waren andere Zeiten. Auch wenn die sexuelle Befreiung in den Sechizgern mit der Hippie- und Peace-Bewegung bereits ihren Anfang genommen hatte, hatten die Moralapostel immer noch einiges zu sagen. So auch in Australien, wo AC/DC 1976 durch die Lande tourten - und dabei auf zum Teil heftigen Widerstand stießen. Grenzwertig Stein des Anstoßes waren das sexualisierte Gehabe und Auftreten der Band sowie die anzüglichen Themen in Songs wie ‘Dirty Deeds Done Dirt Cheap’ und ‘Ain't No Fun Waiting Around to Be a Millionaire’. Zum einen wurde Bon Scott, der Sänger jener Songtexte, von den weiblichen Fans als…
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