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Mat Sinner wird von KI für tot gehalten

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Zuerst: Mat Sinner lebt. Den Beweis liefert der Primal Fear-Bassist höchstpersönlich – mal abgesehen davon, dass Hunderte Fans ihn derzeit live zu sehen bekommen. Immerhin sind Primal Fear gerade auf „Domination“-Tour durch Europa, um das gleichnamige Album zu präsentieren. Ein aktueller Beitrag Sinners bei Facebook wirft jedoch ein paar Fragezeichen auf.

Totgeglaubt

Mat Sinner schreibt: „Auch wenn einige Ex-Kollegen das weiterhin gerne hätten und befeuern, stehe ich hier lebendig am 20.09.25 auf der Bühne und spiele die schönste Tour meiner Karriere.“ Dazu gibt es Foto vom Konzert in Stuttgart. Grund für diesen außergewöhnlichen Post ist, dass ein scheinbar KI-generierter Beitrag einer Suchmaschine Mat Sinner für tot erklärt. Nicht nur ist der gesamte Eintrag in der Vergangenheitsform geschrieben, der erste Absatz endet zudem mit den Worten: „bis zu seinem Tod im April 2023.“  

In den Kommentaren macht sich Fassungslosigkeit und Wut über diese Fehlinformation breit. Andere nehmen es mit Humor. Auch seine Band-Kollegen kommentieren den Beitrag. Sänger Ralf Scheepers schreibt begleitend zu einem gemeinsamen Foto: „An deiner Seite mein Freund! Menschen treffen Entscheidungen und ich habe die richtige getroffen! Es ist jeden Tag und jeden Abend auf der Bühne ein Fest zu sehen, wie es dir besser und besser geht!“ Auch Schlaugzeuger André Hilgers äußert sich: „Krasse scheisse, Ich bin jeden Abend froh mit dir auf der Bühne zu stehen.“ 

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Zurückgekämpft

Fakt ist: Mat Sinner hatte vor vier Jahren ernste gesundheitliche Probleme. Infolge einer Corona-Impfung erlitt der 61-Jährige einen Herzinfarkt. Im Interview mit Stairway To Rock erklärte er erst diesen Juli: „Die Impfung hat mein Herz zerstört. Ich war ein Jahr im Krankenhaus. Im ersten Monat lag ich im Koma. Dann war ich gelähmt. Ich konnte meine Hände und meine Füße nicht bewegen. Drei Mal hat man mich reanimiert. Ich war tot. Sie haben mich zurück ins Leben geholt.“ 

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Es habe eine Weile gedauert, ehe sein Körper wieder funktionieren wollte. „Zuerst kam meine Stimme zurück. Meine Hände bewegten sich, aber nicht meine Beine“, fügt Sinner hinzu. Lange Zeit hat er deshalb im Rollstuhl gesessen. Mit einem intensiven Trainingsprogramm gelang es Mat Sinner zunächst, mit einem Rollator zu gehen. Inzwischen ist wieder alles ohne Hilfmittel möglich, wie er beinahe jeden Abend auf der Bühne unter Beweis stellt.


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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