Toggle menu

Metal Hammer

Search

Matt Cameron spricht über seinen Abschied von Pearl Jam

von
teilen
mailen
teilen

In einem Interview mit Billboard erklärt der langjährige, nun ehemalige Pearl Jam-Schlagzeuger, warum er sich dazu entschieden hatte, die Band nach 27 Jahren zu verlassen.

Der Trommler erklärte, dass er seine Entscheidung alles andere als Hals über Kopf gefällt hat: „I habe sie definitiv rechtzeitig informiert. Ich habe seither mit Jeff (Ament, Bass – Anm.d.Red.) und Stone (Gossard, Gitarre – Anm.d.Red.) ein wenig gesprochen … Es war in Ordnung. Ich hoffe, dass wir uns irgendwann mal wieder gemeinsam auf ein Bier treffen oder so.“

Eigene Ideen

Grund für seine Entscheidung waren offenbar die Anstrengungen, welche die vielen Pearl Jam-Konzerte fordern, sowie der Wunsch, seine Energie auf Dinge zu verwenden, die er als Künstler gerne machen möchte. Er meint: „Ich bin an einem Punkt in meinem Leben angekommen, an dem ich meine Zeit und Energie auf eine Art verwenden möchte, die mit dem zu tun hat, was ich zu diesem Zeitpunkt gerne als Künstler machen möchte.“

Der Schlagzeuger führt weiter aus: „Ich hatte ein paar Probleme mit den dreistündigen Konzerten und den dauerhaften Tourneen. Es ist eine Kunst an sich, solche Shows überhaupt machen zu können … Ich bin an einem Punkt, an dem ich ein 70-Minütiges Konzert spielen will, das einen dafür aber komplett umhaut. Darauf fokussiere ich mich momentan.“

Viel zu tun

Cameron arbeitet momentan nicht nur an einem weiteren Soundgarden-Album, sondern hat auch seine eigene Solo-Band Is This Real? am Start sowie die Supergroup 3rd Secret, unter anderem mit Nirvana-Bassist Krist Novoselic und Void-Gitarrist Jon „Bubba“ Dupree.

Im Juli 2025 kündigte der Trommler seinen Abschied von Pearl Jam an. Er erklärte damals: „Nach 27 fantastischen Jahren habe ich meine letzten Schritte herunter vom Drumriser bei den mächtigen Pearl Jam gemacht. Viel Liebe und Respekt gehen raus an Jeff, Ed (Vedder, Frontmann – Anm.d.Red.), Mike (McCready, Gitarre – Anm.d.Red.) und Stone dafür, dass sie mich im Jahr 1998 in die Band einluden und mir die Gelegenheit meines Lebens gaben, das mit Freundschaften, Künstlertum, Herausforderungen und Lachen gefüllt war. Ich bin der Crew, den Angestellten und den Fans auf der ganzen Welt für immer dankbar. Es war eine unglaubliche Reise. Es folgt noch mehr. Danke an euch alle von ganzem Herzen.“


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Soundgarden: Kim Thayil veröffentlicht Memoiren

Am 18. Mai 2017 nahm sich Soundgarden-Frontmann Chris Cornell nach einem Auftritt in Detroit, Michigan in seinem Hotelzimmer das Leben. Besonders für seine Band-Kollegen ist die Nachricht damals ein Schock gewesen, da sie wenige Stunden zuvor noch gemeinsam auf der Bühne gestanden und nichts Ungewöhnliches bemerkt haben. Schmerz und Schuld So zumindest berichtet es Gitarrist Kim Thayil in seinem neuen Buch ‘A Screaming Life: Into the Superunknown with Soundgarden and Beyond’, das am 9. Juni vorerst nur auf Englisch erscheint. Vor Kurzem veröffentlichte der Rolling Stone einen Auszug aus Thayils Memoiren. Darin spricht der Musiker offen darüber, auf welche Weise…
Weiterlesen
Zur Startseite