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Coal Chamber: Mikey Cox legt Krebsdiagnose offen

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Während manche direkt mit ihrer Krebsdiagnose an die Öffentlichkeit gehen, hat Mikey Cox gewartet, bis er gute Neuigkeiten hat. Der Coal Chamber-Schlagzeuger hat kurz vor dem Auftritt der Band beim diesjährigen Sick New World Festival eröffnet, dass er vor einem Jahr die Diagnose Krebs erhalten hatte.

Beängstigend und brutal

Über die Sozialen Medien teilte der 49-Jährige jüngst mit: „Am 1. April 2025 erhielt ich die Diagnose Krebs im Stadium 3.“ Weiter bezeichnet er die Zeit nach der Diagnose als „düster“ und „beängstigend“ – nicht nur für ihn selbst, sondern auch für alle um ihn herum. Dennoch habe er mit aller Macht kämpfen wollen. Zwar habe es Tage gegeben, an denen er nicht einmal aufstehen konnte, doch wollte sich Cox „nicht vom Krebs definieren lassen.“

Dann erklärt der Schlagzeuger: „Ich habe den Hausbau, an dem ich schon länger gearbeitet hatte, abgeschlossen und einige der besten Songs meines Lebens geschrieben! Nach einem einjährigen Kampf und absolut brutalen Bestrahlungs-, Chemotherapie- und schließlich Operationszyklen bin ich unendlich dankbar, sagen zu können: Ich bin krebsfrei!“ Jetzt, in seiner Genesungsphase, nutzt er diese Erfahrung für etwas Positives. Cox hat sich mit Fxck Cancer zusammengetan, um ein maßgefertigtes Schlagzeug zu versteigern.

Partnerschaft

Auf der Auktionsseite begründet er seine Wahl: „Ich habe mich für eine Partnerschaft mit Fxck Cancer entschieden, weil die Organisation einen mutigen und direkten Ansatz im Umgang mit dieser Krankheit verfolgt. Ihre Arbeit bricht mit Stigmata, fördert offene Gespräche und wirbt für Früherkennung auf eine Weise, die Anklang findet – insbesondere bei jüngeren Zielgruppen und der Musikszene. Ihre unmissverständliche Art der Kommunikation verleiht der Botschaft Dringlichkeit, Nachvollziehbarkeit und Stärke und hilft Menschen, sich dem Krebs direkt zu stellen, anstatt ihn zu verdrängen.“

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Nun will Cox das „das Leben, die Heilung und die Kraft, die es zum Überleben braucht“ feiern. In einem separaten Post schreibt er dazu: „Dieser Weg war unglaublich hart – ein Kampf, der einen auf unerwartete Weise verändert. Es gab Momente, in denen ich nicht wusste, ob ich es jemals wieder auf die Bühne schaffen würde, Momente, die mich bis an meine Grenzen brachten. Aber irgendwie, Schritt für Schritt, bin ich hier, und das nur, weil ich nie allein war.“ Insofern sollen die kommenden Auftritte „etwas ganz Besonderes“ sein.


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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