Megadeth haben im Januar mit ihren Band-betitelten Werk (hier Review lesen) ihr letztes Studioalbum veröffentlicht. In den nächsten Jahren werden Dave Mustaine und Co. die Abschiedsplatte fleißig betouren. Doch der Bandchef hat bereits im Vorfeld angekündigt, dass im Rahmen der letzten Auftritte nicht mit Gastbeiträgen ehemaliger Musiker zu rechnen ist. Megadeth-Bassist James LoMenzo bedauert diese Entscheidung, wie er nun in einem Interview mit ‘Stairway To Rock’ erklärte. Vor allem einen früheren Weggefährten würde er gerne auf der Bühne sehen.
Abschied wider Willen
„Es tut mir leid, dass Ellefson (Dave Ellefson, langjähriger Bassist – Anm.d.A.) im Moment nicht dabei ist. Aber wie man so schön sagt: Die Show muss weitergehen. Eigentlich sollte ich nur vorübergehend einspringen. Doch als wir nach meiner Rückkehr auf die erste Tour gingen, war die Stimmung so großartig, dass ich einfach zurückkommen musste“, sagte LoMenzo. „Und Dave (Mustaine – Anm.d.A.) war so freundlich, mich wieder mit offenen Armen zu empfangen.“ LoMenzo erinnerte sich auch an eine Begegnung mit Ellefson, als er ihn von 2006 bis 2010 zunächst vertreten hatte. Damals, so LoMenzo, war er froh, Ellefson kennenzulernen.
„Vor vielen Jahren saßen wir zusammen. Ich wollte Ellefson schon immer mal treffen, damals, als ich noch in der Band war. Wir hatten gerade UNITED ABOMINATIONS (2007 – Anm.d.A.) am Start. Ich bin riesiger Fan und habe gelernt, all seine Basslinien zu spielen. Das hat mich noch mehr zum Fan gemacht, oder?“, fuhr er fort. „Ich habe mich also vor einer Weile mit ihm auf einen Kaffee getroffen und erinnere mich daran, dass er sehr zuvorkommend war.
Ich sagte ihm damals: ‚Die Megadeth-Fans lieben dich immer. Du gehörst zur Originalbesetzung.‘ Und ich sagte ihm sogar: ‚Du solltest mal in den Foren vorbeischauen und hallo sagen, einfach mal reinschauen.‘ Zum Glück kam es dann so weit, als sie das Big Four-Event (2010 – Anm.d.A.) wiederaufleben lassen wollten, nachdem sich Dave und Dave wieder versöhnt hatten. Das fand ich großartig.“
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