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METAL HAMMER präsentiert: Cannibal Corpse

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Der Name Cannibal Corpse weckt viele Assoziationen, aber nur ein Wort trifft zu ihrer Beschreibung den Nagel auf den Kopf: unaufhaltsam. „Wir versuchen immer, aggressives Zeug zu komponieren. RED BEFORE BLACK ist musikalisch genauso anspruchsvoll wie alles andere von uns, aber so roh wie seit langer Zeit nicht mehr“, erzählt Bassist Alex Webster 2017 über das aktuelle Album.

„Wir wollen uns immer irgendwie weiterentwicklen, ohne unsere Wurzeln zu leugnen“, erläutert Webster. „Das haben wir meiner Meinung nach mit RED BEFORE BLACK geschafft; man bekommt neue Ideen zu hören, aber eben auch vertraute Elemente, die man von früheren Alben kennt. Wir sind als Band gewachsen und bleiben unserer Linie trotzdem treu.“

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Beim Aufnehmen von KILL (2006) und den beiden darauffolgenden Alben EVISCERATION PLAGUE (2009) und TORTURE (2012) knüpfte die Gruppe enge Bande mit dem renommierten Produzenten Erik Rutan (Hate Eternal, Goatwhore), also entstand auch Red Before Black wieder mit seiner Hilfe. Da sich die Band bei ihm wohlfühlte und Zuversicht empfand, konstatiert Webster anstandslos: „Erik versteht Death Metal so gut wie niemand sonst, sowohl als Musiker als auch als Produzent.“

Bescheidenheit ist eine Zier

Die über 30-jährige Geschichte von Cannibal Corpse legt aufs Deutlichste Zeugnis von ihrer Arbeitsmoral ab, ihrem innovativen Songwriting, ihrer Hingabe und Leidenschaft für extreme Musik. Dennoch können die Mitglieder ihren Erfolg kaum fassen, wie Webster bescheiden gesteht. „Wer hätte das gedacht? Als wir loslegten, waren nicht einmal Black Sabbath drei Jahrzehnte lang unterwegs.

Eine lebenslange Karriere im Metal gab es damals schlicht noch gar nicht, geschweige denn im Death Metal, einer damals relativ neuen Richtung. Wir hatten wahnsinniges Glück und sind unseren Fans zutiefst dankbar, weil sie es erst möglich gemacht haben.“ Typisch geerdet fährt die Band weiter fort, ohne dass ein Ende in Sicht wäre, denn Webster wünscht sich, dass die Band ihr bestes Album erst noch schreiben wird. Mazurkiewicz gibt ihre Ziele an: „Wir wollen einfach weitermachen und besserwerden … ach, und endlich für Slayer eröffnen!“ Letztgenannter Wunsch wird wohl leider nicht mehr in Erfüllung gehen.


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