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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Cannibal Corpse Evisceration Plague

Death Metal, Metal Blade 03.02.2009

5.0/ 7
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Foto: Metal Blade

Mit EVISCERATION PLAGUE erscheint bereits das elfte Album von Cannibal Corpse, und auch dieses Mal gibt es wieder in Form von brutalem schnörkellosem Death Metal saftig auf die Ohren. Wäre Brutalität das Maß aller Dinge, dann würden die Kannibalen groß auftrumpfen: Für Death Metal-Puristen, die nur ein durchgängiges Scheppern im Kopf brauchen, ist EVISCERATION PLAGUE genau richtig.

Alle, die höhere Erwartungen haben, werden ein wenig enttäuscht sein. Nachdem sich Cannibal Corpse auf dem letzten Album KILL in Bestform präsentierten, lassen sie jetzt schon wieder nach. Drummer und Mastermind Paul Mazurkiewicz kennt anscheinend nur einen Drum-Beat, der kontinuierlich gehalten wird. Sicherlich kommt es auf den Blast an – aber auch auf Fills und Abwechslung. So werden hörbar geile Gitarrenläufe kaputt gedroschen. Schade, denn das Gitarrenduo Pat O’Brien und Rob Barrett kommt mit einigen brachialen und starken Riffs und Soli um die Ecke.

Außerdem lassen die beiden immer wieder ein gutes Gespür für Melodien, Harmonien und Ideen aufblitzen, was sehr gut gefällt. Den absoluten Höhepunkt stellt jedoch George „Corpsegrinder“ Fisher dar, der keift, schreit und brüllt, als gebe es morgen keine Cannibal Corpse mehr. In rasender Geschwindigkeit werden die mit guten Refrains ausgestatteten Texte ausgestoßen.

So funktionieren vor allem ‘Priests Of Sodom’ (Hit!) oder das im Vergleich groovige ‘A Cauldron Of Hate’ gut. Dennoch schwächelt das Album – trotz aller Stärken und Fähigkeiten – im Mittelteil, insbesondere im Vergleich zum Vorgänger KILL. Deshalb bleibt es diesmal bei dennoch verdammt guten fünf Punkten für ein bretthartes und grundsolides Cannibal Corpse-Album.


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