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Mikael Åkerfeldt: Filmmusik für Netflix-Serie ‘Clark’

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Opeth-Mastermind Mikael Åkerfeldt hat sich eine kleine, höchst interessante Nebenbeschäftigung angelacht. So wird der Prog-Metaller die Filmmusik zur kommenden Netflix-Serie ‘Clark’ komponieren. In sechs Folgen soll der für seinen außergewöhnlichen visuellen Stil bekannte (Musikvideo-)Regisseur Jonas Åkerlund (Rammstein, Madonna, The Prodigy) darin das Leben und die Schandtaten des schwedischen Kriminellen Clark Olofsson nacherzählen.

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Olofsson begann seine Karriere als Verbrecher in den Sechziger Jahren und avancierte im Laufe derer zu einer der kontroversesten Persönlichkeiten in der jüngeren schwedischen Geschichte. Er schmuggelte Drogen, machte Raub- sowie Banküberfälle und verbrachte mehr als die Hälfte seines Leben hinter Gittern. Darüber hinaus beschrieben Wissenschaftler bei einem gescheiterten Banküberfall 1973, an dem er beteiligt war, zum ersten Mal das „Stockholm Syndrom“. Olofsson sei der Trick gelungen, dass ganz Schweden sich in ihn verliebt habe. Perfekter Stoff also für eine Netflix-Serie.

Irre Persönlichkeit

Jonas Åkerlund sagte über die Serie: „‘Clark’ ist die Geschichte über den politisch unkorrektesten Mann, der das politisch unkorrekteste Leben geführt hat. Nach solchen Geschichten bin ich stets auf der Suche. Es ist eine unheimlich gewalttätige, geistreiche, emotionale, echte und surreale Biografie, die dem Stockholm Syndrom ein Gesicht gibt. Aber es geht nicht nur um den Norrmalmstorg-Überfall. Es geht um sein ganzes Leben und darum, was ihn zu dem gemacht hat, der er ist. Um die Wahrheit und Lügen seiner unglaublichen Karriere.“

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Als Hauptdarsteller wird Bill Skarsgård hier in Aktion treten, den das breite Publikum unter anderem als Pennywise aus der jüngsten Stephen King-Verfilmung von ‘Es’ kennen dürfte. „Bill Skarsgård passt perfekt hierfür“, findet Åkerlund. „Er wird das Stockholm Syndrom zu seiner Rolle bringen. Und Netflix ist die perfekte Plattform hierfür. Sie sind nicht nur der größte Streaming-Anbieter, sie besitzen außerdem die Kühnheit diese unglaubliche Geschichte zu erzählen.“ Produziert wird die Serie von der schwedischen Firma Scandinavian Content Group. 

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Opeth: 30 Jahre Zweitwerk MORNINGRISE

Als Opeth im März 1996 erneut das Unisound‑Studio in Finspång betraten, war die Band längst weiter, als ihr Debüt vermuten ließ. Die Verzögerung des Debütwerks ORCHID (1995) hatte dazu geführt, dass ein Großteil vom Nachfolger MORNINGRISE bereits fertig war, bevor überhaupt jemand wusste, wer diese Schweden waren. Frontmann Mikael Åkerfeldt erinnerte sich später daran, wie frisch sich das Material anfühlte, obwohl einige Ideen bis 1991 zurückreichten. Die Band hatte ihren Stil gefunden - diese Mischung aus harschen Black‑ und Death Metal‑Vokalattacken, verschlungenen Gitarrenharmonien und akustischen, leuchtenden Inseln in diesem düsteren Wald. Im Morningrise Session Diary, welches früher auf der Band-eigenen…
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