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Mindestens zwei weitere Jahrzehnte Metallica

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Metallica-Schlagzeuger Lars Ulrich wird im Dezember 56 Jahre alt. An Rente ist jedoch noch lange nicht zu denken, wie er während der laufenden „WorldWired“-Tour der Band verlauten ließ. Denn auf die Frage, wie lange die Tour andauern würde, meinte Ulrich – bis in seine frühen bis mittleren Siebziger: „Und dann, solange wir weitermachen können, ohne den körperlichen Beschwerden zum Opfer zu fallen, die diese Dinge verkürzen könnten.“

Dass Metallica so lange durchhalten werden, bezweifelte er absolut nicht. Allein das Verlangen, Musik zu spielen sowie sich untereinander und mit den Fans zu verbinden, sei Antrieb genug. Wegen neuer Song-Ideen machte er sich ebenfalls keine Sorgen: „Ich denke wir werden immer inspiriert sein.“

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Das Spielen hält Metallica am Leben

„Das Spielen ist etwas, das uns am Leben erhält“, so Ulrich. Metallica würden demnach immer eine unglaubliche Freude daran haben, Musik zu spielen – besonders, wenn sie diese mit anderen teilen können. Darauf basiere auch der unglaubliche Respekt der Band vor dem Publikum. Außerdem glaubt Ulrich, dass nach Songs wie ‘Master Of Puppets’, ‘Fight Fire With Fire’ oder ‘Battery’ später eine andere Nachfrage bestehen würde, als es bei Titeln anderer Bands der Fall wäre.

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Außerdem haben Metallica ein gutes Konzept für ihre Shows gefunden, um das Gleichgewicht zu wahren. So spielen sie derzeit 50 Konzerte im Jahr, die in zwei Wochen-Schritten gestaffelt werden: „Wir gehen raus und spielen uns ein paar Wochen den Arsch ab und gehen dann durchgeknallt und ausgebrannt wieder nach Hause“, erklärte Ulrich. Dort ruhen sich die Musiker zwei bis drei Wochen aus und „laden die Batterien“ für die nächsten anstehenden Konzerte wieder auf. „Dieses Modell funktioniert für uns“, so der Schlagzeuger.

Persönliche Trainer und Köche

Zudem gebe es diverse Angestellte, die sich um die physischen Angelegenheiten der Musiker kümmern: „Sie helfen uns beim Dehnen und nähen uns anschließend nach der Show wieder zusammen“, erklärte Ulrich. Außerdem steht der Band ein eigener Koch zur Verfügung, der sich um eine gute und gesunde Ernährung kümmere. Mit diesen Vorkehrungen möchte die Band die körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten etwas ausgleichen.

Aber auch um die mentale Seite, machte sich Ulrich keine Sorgen. Zudem stimmt er in seinen Äußerungen mit James Hetfield überein, der bereits 2015 erklärte, dass der Ruhestand für ihn und seine Band-Kollegen nicht auf der Tagesordnung stünde.

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Robert Trujillo über Druck bei Metallica-Einstieg

Robert Trujillo hat über seine ersten Auftritte mit Metallica gesprochen. Während jener Konzerte verspürte er laut eigenen Angaben großen Druck. Konzerte um ST. ANGER-Release Robert Trujillo stand erstmals im Mai 2003 mit den Thrash-Giganten auf der Bühne. Kurz vor dem Release von ST. ANGER spielten Metallica vier Konzerte im kleinen Rahmen im The Fillmore im kalifornischen San Francisco – zugelassen waren nur Mitglieder des Metallica-Fanclubs „Met Club“. So stellte die Band den Fans den neuen Bassisten vor, bevor die große Tournee anstand. In einem Radio-Interview mit „107.7 The Bone“, auch „KSAN“, reflektierte Trujillo die Auftritte. Aufnahme von einem der vier…
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