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Mötley Crüe: John Corabi kommentiert Mick Mars‘ Vorwürfe

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In einem Interview mit Cassius Morris hat der ehemalige Mötley Crüe-Sänger John Corabi die Vorwürfe des geschassten Mick Mars kommentiert, die Band würde bei Live-Auftritten zunehmend auf Backing-Tracks zurückgreifen und Nikki Sixx hätte während der vergangenen Tour „keine einzige Note gespielt“. Zu einem klaren Ergebnis kommt der Musiker allerdings nicht. Ausschließen kann er den Wahrheitsgehalt von Micks Anschuldigungen jedoch ebenso wenig.

Vom Band oder live?

„Heutzutage nehme ich auf Pro-Tools auf. Ich habe vor einiger Zeit ein paar Songs veröffentlicht. Man kann sich einfach den Rhythmus geben lassen. Oder eine Gitarrenspur. Auch Schlagzeug ist möglich“, erklärte John seine Arbeitsweise. „Man kann inzwischen jeden Scheiß per Computer generieren lassen. Ja, es ist möglich. Ob es auch tatsächlich passiert? Ich weiß es nicht. Ich bin seit 27, 28 Jahren nicht mehr mit Mötley Crüe auf Tour gewesen.“ Wie John darlegt, habe die Band allerdings zu seiner Zeit nie auf entsprechende Hilfsmittel zurückgegriffen – mit einer kleinen Einschränkung.

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Kein Playback bei Mötley Crüe
„Wir haben Backing-Tracks bei dem Song ‘Misunderstood’ verwendet, da in diesem Track ein 53-köpfiges Orchester zu hören ist. Also nutzten wir Orchestertracks, aber lediglich, um das, was wir live auf der Bühne dargeboten haben, zu verbessern. Aber dabei spielte Nikki Bass und Tommy (Lee – Anm.d.A.) Schlagzeug. Mick und ich haben Gitarre gespielt, ich habe zusätzlich gesungen“, sagte der Musiker. „Ich habe Mötley Crüe danach einmal live gesehen, und zwar auf einer Tour, die sie 2003 oder 2004 gespielt haben. Damals waren sie mit Aerosmith unterwegs. Seitdem habe ich kein Konzert mehr von ihnen gesehen. Ich weiß kann also nichts über Micks Behauptungen sagen. Aber Mick war in der Vergangenheit nie jemand, der Bullshit geredet hat. Wenn er also sagt, dass sie Spuren benutzt haben, dann stimmt es möglicherweise. Aber ich weiß es nicht.“


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