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Mustaine schließt Soloalbum nach Megadeth-Ende nicht aus

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Das Ende von Megadeth kommt, das hat Dave Mustaine so beschlossen. Das heißt jedoch nicht, dass der frühere Lead-Gitarrist von Metallica die Musik komplett an den Nagel hängt. Insofern liegt die Frage nach einem potenziellen Soloalbum des Rotschopfs auf der Hand. Im Gespräch mit Teraz Rock ließ „Megadave“ seinen Gedanken zu diesem Thema freien Lauf.

Alles kann, nichts muss

„Ich könnte, ich glaube aber nicht. Ich könnte, ich könnte“, laviert Mustaine hin und her. „Im Augenblick laufen die Dinge so großartig für uns, dass wir gar nicht über das Ende nachdenken. Wir denken an den Anfang hiervon, von dieser Kampagne [zum finalen Band-betitelten Album von Megadeth — Anm.d.A.], und daran, rauszugehen und diese Musik unseren Fans zu zeigen. Und wir haben uns die Tourneen angeschaut, die wir in unseren Kalendern stehen haben — da läuft alles echt gut, was die Tickets angeht. Die Termine verkaufen sich weit im Voraus aus. Und das ist auch gut für uns.“ So mussten viele Konzerte bereits in größere Venues hochverlegt werden.

Überdies kam die Sprache darauf, dass Mustaine schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat, eine Soloscheibe aufzunehmen — und zwar vor mehr als zwanzig Jahren. „Ich habe mir bei THE SYSTEM THAT FAILED [2004] den Arm verletzt, die Jungs kontaktiert und gesagt: ‚Ich kann nicht mehr spielen. Und ich muss die Band auflösen.‘ Dann verging etwas Zeit, und mein Arm fing an, wieder heil zu werden. Da fragte mich mein Taufpate Alice Cooper, ob ich bei einer Benefizsache für jemanden mitmache, der für ihn sowie für mich gearbeitet hat, gerade gestorben war und seiner Frau und Tochter nichts hinterlassen hatte. Ich hatte 17 Monate lang keine Gitarre angerührt — nicht einmal in die Hand genommen und wieder hingestellt.

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Zündflamme entfacht

Ich meinte: ‚Ich kann zurzeit kaum Gitarre spielen, also komme ich vorbei und mache etwas, aber es wird nicht toll sein.‘ Also bin ich hingegangen und spielte — und irgendwie wurde dabei die Zündflamme wieder entfacht, das Feuer in mir fing wieder an zu brennen, und ich hatte wieder Lust, zu spielen. Als ich Marty [Friedman, Ex-Megadeth-Gitarrist], Nick [Menza, Ex-Megadeth-Drummer] und David [Ellefson, Ex-Megadeth-Bassist] anrief und mit ihnen redete, kamen wir auf keinen grünen Zweig. Wir sollten nicht wieder zusammenfinden. Ich erspare euch all die unangenehmen Details, doch das war der Punkt, an dem ich mit ein paar anderem Leuten ins Studio ging. Vinnie Colaiuta am Schlagzeug, er ist fantastisch — und dieser Kerl namens Jimmie Sloas, der Bass spielt, war ebenfalls echt gut.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Megadeth: Dirk Verbeuren arbeitet gerne mit Dave Mustaine

Megadeth-Chef Dave Mustaine wird von vielen Musikerkollegen als schwierige Persönlichkeit beschrieben. Schlagzeuger Dirk Verbeuren widerspricht dieser Ansicht vehement. Für ihn ist Mustaines direkte Art vielmehr eine einfache Möglichkeit, sich mit ihm zu arrangieren – sofern man die richtigen Konsequenzen daraus zieht. Gesucht und gefunden „Es ist wie mit allem — mit jedem, mit dem man zusammenarbeitet. Ich habe mit so vielen verschiedenen Leuten zusammengearbeitet und tue es immer noch . Muss man herausfinden, was für sie funktioniert, wie ihr Arbeitsablauf aussieht, wonach sie suchen und was sie erwarten. Und das ist am Anfang manchmal auch ein bisschen Ausprobieren“, erläutert Verbeuren…
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