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Neue Maschine soll Vinyl-Herstellung revolutionieren

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Das  kanadische Unternehmen „Viryl“ will die in die Jahre gekommene Technik der Vinylpressung revolutioniert haben. Die herkömmlichen Plattenpressen sollen sowohl in Effizienz als auch in Qualität übertroffen werden.

Chad Brown, der CEO des kanadischen Unternehmens, erklärte die Vorteile der Maschine jetzt gegenüber theglobeandmail.com. „Wir werden all die dunklen Informationen zusammen sammeln, die bisher beim Plattenpressen unbekannt waren. Der Düsendruck, die Temperatur – die Daten, die nötig sind, um eine perfekte Platte zu machen. In den 50ern und 60ern hatten sie einfach noch nicht dieses Technologie.“

Die Vinylpressen, die heute noch im Betrieb sind, sind am technologischen Vorschritt anderer Produktions-Maschinen gemessen steinalt. Die „Viryl“-Presse soll dabei helfen, zukünftige Produktionsengpässe zu vermeiden und langfristig die in die Jahre gekommenen, herkömmlichen Konkurrenzprodukte ablösen. Für 160.000 US-Dollar soll die Presse bereits gegen Ende des Jahres 2016 den Markt erobern.

Kein wunder, dass laut Brown bereits erste Unternehmen Interesse bekundet hätten: Die veröffentlichten Zahlen der Recording Industry Association of America (RIAA) liessen im vergangenen Jahr viele aufhorchen. Im Zeitraum von Januar bis Juni 2015 hatten die Amerikaner 221 Millionen US-Dollar für Schallplatten und EPs ausgegeben und dagegen nur 163 Millionen US-Dollar für werbebasiertes Streaming.

Auch in Deutschland feiert das Format Vinyl ein Revival: Laut Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Musikindustrie – Mitinitiator der neuen Offiziellen Deutschen Vinyl-Charts, ist Vinyl „zur Zeit das Wachstumssegment im physischen Markt. Dank der anhaltenden positiven Dynamik hat sich die Schallplatte mit einem Umsatzanteil von inzwischen 3,1 Prozent am Gesamtmarkt einen festen Platz im Musiknutzungsmix zurückerobert. Es bleibt ein Wachstum in der Nische, doch unterstreicht die Entwicklung, dass die Freude der Fans am besonderen physischen Produkt mit der digitalen Nutzung nicht abnimmt, im Gegenteil. Diese Entwicklung werden wir mit den Vinyl-Charts künftig noch besser abbilden können.

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