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„Nicht mehr drei plus eins, sondern vier“: Böhse Onkelz lassen 2014 Revue passieren

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Es war das musikalische Ereignis auf deutschem Boden in diesem Jahr: Die BÖHSEN ONKELZ feierten im Juni 2014 eine triumphale Rückkehr vor 200.000 Fans. Die nun erscheinende DVD LIVE AM HOCKENHEIMRING transportiert die Gefühle dieser unvergesslichen 48 Stunden auf äußerst beeindruckende Weise. Gitarrist MATTHIAS „GONZO“ RÖHR lud METAL HAMMER zu einer Privatvorführung in sein Studio ein und beantwortete alle Fragen zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft seiner Band. Zuvor mussten wir aber erst einmal unsere Kinnladen einsammeln…

Gonzo, als Zuschauer bekommt man beim Intro von LIVE AM HOCKENHEIMRING vorm Monitor Gänsehaut. Geht es dir ähnlich?

Absolut! Und das, obwohl ich diese DVD bestimmt schon zwanzigmal gesehen habe. Wenn man sich das Ganze im 5.1-Sound anguckt, ist die Gänsehaut sogar noch größer: Da steht man quasi mitten im Publikum und kriegt die Fan-Gesänge voll mit. Der Wahnsinn…

Wie liefen denn die letzten Sekunden vor dem Auftritt ab? War die Spannung überhaupt auszuhalten?

Wir haben uns in den Arm genommen und gesagt: „Jetzt gilt’s! Lasst uns den Moment genießen.“ Dann begab sich jeder auf seine Position und war für sich allein – bis auf Pe, der von den Technikern in einem Kapuzenpulli zu seinem Drumset geschmuggelt wurde. (lacht) Es musste nach dem Countdown direkt losgehen. Man kann nur hoffen, dass die Technik stimmt und man den Einsatz perfekt trifft. Man ist hoch konzentriert.

Ein bewegender Moment ist für meine Begriffe, als Pe spontan zusammen mit den Zuschauern applaudiert, während Kevin seine „Drogenbeichte“ auf der Bühne ablegt. Da merkt man schon, wie zentral dieses Thema für die Menschen und Musiker in dieser Band in den letzten 30 Jahren war.

Das stimmt. Es war uns auch wichtig, den Fans direkt ins Gesicht zu sagen, warum wir 2005 den Schlussstrich ziehen mussten. Das ist doch etwas anderes, als wenn man das in einem Forumsbeitrag oder Interview äußert. Kevins Probleme waren der Hauptgrund, warum es mit den Onkelz vorbei war. Daraus resultierten auch andere Dinge, die uns belastet haben. Bei dieser Reunion geht es auch darum, dass Kevin endlich wieder er selbst ist. Früher wurde er zur Bühne gefahren, dann hat er sich bei der Show am Schlagzeug verkrochen und wurde wieder weggefahren. Kein Vergleich zu heute! Er gestikuliert, interagiert, ist ein normales Band-Mitglied. Die Onkelz sind nicht mehr drei plus eins, sondern vier. Wir reisen zusammen, wohnen im selben Hotel, unternehmen etwas – als Gemeinschaft. Wir sind sehr froh, dass es momentan so läuft, wie es läuft. Stephan hat es auch gesagt: Es ist jeden Tag ein harter Kampf für Kevin. Ich hoffe und gehe fest davon aus, dass der Ist-Zustand erhalten bleibt. Wir haben schließlich noch viel vor: Geplant ist ein Hörbuch unserer Biografie, die Veröffentlichung des kompletten Lausitzring-Konzerts, und zeitnah eine Fünfer-LP-Veröffentlichung zum Hockenheimring inklusive CD-Alben.

Wie steht es um ein neues Album?

Du kannst dir vorstellen, was für eine Erwartungshaltung die Leute an eine Onkelz-Platte hätten: Die wäre gigantisch! Es ist noch nichts entschieden…

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