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Nightwish: Die Vertrauensfrage

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„Erst komponiere ich die Songs auf meinem Keyboard, dann füge ich noch Drumcomputer und ein paar Gitarren hinzu. Die Gesangs-Parts übernimmt zunächst das Piano. Dabei lasse ich Lücken, die von den anderen gefüllt werden.“ Auf Basis dieser ersten Demos feilt die gesamte Band sowohl zu Hause als auch bei Proben an den Stücken. Sobald es mit den Aufnahmen losgeht, kommt Tero Kinnunen ins Spiel, der Nightwish als Studiotontechniker und Produzent seit deren erstem Album begleitet. Wie allgemein üblich, kommt das Schlagzeug als erstes Instrument an die Reihe.

Nightwish im Pfadfinderlager

„Es wäre schön, wenn ich nur einmal am Ende dran wäre“, meldet sich Trommeltier Kai Hahto aus dem Familienurlaub in New York zu Wort. „Aber weil das Schlagzeug das Fundament für alle anderen Instrumente legt, habe ich mich mit meinem Schicksal abgefunden.“ Tero ergänzt, dass er mit Kai erstmals im Studio Petrax aufgenommen hat. „Das hat uns geholfen, weil wir das sperrige Ding nicht wieder in das Lager auf Röskö transportieren mussten“, kommentiert der Produzent den Umstand, dass Kais Drumset seit dessen Einstieg bei Nightwish um fünf Bestandteile, darunter eine weitere große Standtrommel, angewachsen ist. „Außerdem haben die Räumlichkeiten im Petrax dem Sound gutgetan.“

Wie bei den beiden Vorgängeralben hatten sich die Finnen letzten Sommer im Pfadfinderlager auf der Halbinsel Röskö verschanzt, in der dortigen Abgeschiedenheit fokussiert geprobt sowie ihr Studio eingerichtet. Besucheranfragen wurden freundlich abgewimmelt, was Tuomas auf die Formel „weniger Leute, weniger Stress“ bringt. Laut Aussagen der Beteilig­ten verliefen die Tage auf Röskö spürbar konzentrierter – und in dieser Runde sogar ohne Knochenbrüche. Der Produzent spendiert zwei weitere kleine Details zum Schlagzeug. „Für das wilde Trommeln im Song ‘Shoemaker’ hat Kai zusätzlich auf einen mit Dosen gefüllten Plastiksack eingedroschen“, verrät Tero.


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Anette Olzon hegt keinen Groll gegen Nightwish

Die einstige Nightwish-Frontfrau Anette Olzon bringt bekanntlich auf ihrer anstehenden Europatournee Songs ihrer beiden Alben mit Toumas Holopainen und Co. zu Gehör — sprich: Stücke von DARK PASSION PLAY (2007) sowie IMAGINAERUM (2011). In einem aktuellen Interview mit Chaoszine wurde die zwischenzeitliche Nachfolgerin von Tarja Turunen am Mikro der finnischen Symphonic-Metaller gefragt, ob sich ihre Sicht auf die gemeinsame Vergangenheit seit ihrer Demission verändert hat. Abgehakt "In der Tat hat sie das", bestätigt Anette Olzon. "Ich verspüre weder Groll noch Wut gegenüber ihnen. Und tatsächlich habe ich Tuomas eine E-Mail geschrieben, als ich [im Herbst 20s5 — Anm.d.A.] auf Tour…
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