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Ninja streamt jetzt auf Mixer und was ihr sonst noch über die Plattform wissen müsst

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Von „Let’s Playern“, die für mehrere Stunden am Tag/in der Woche ins Internet streamen, wie sie angesagte Spiele zocken, kann man halten, was man will. Fakt ist: Das Livestreaming von Games ist sehr beliebt und erfolgreiche Streamer verdienen mehrere Millionen im Jahr beziehungsweise sogar im Monat. Als kürzlich bekannt wurde, dass der beliebte Streamer  Richard Tyler Blevins – besser bekannt als Ninja – von Twitch exklusiv zu Mixer wechselte, schlug das hohe Wellen im Netz. Bevor Ninja zu Mixer wechselte, war die Plattform allerdings noch relativ unbekannt. Wir haben deshalb hier einnmal die wichtigsten Infos zusammengefasst:

Mixer: Anfänge

Die Idee zu Mixer entstand im November 2014 – damals hieß die Livestreaming-Plattform noch Beam. Im Februar 2015 folgte die Beta-Version und offiziell an den Start ging sie am 05. Januar 2016. Kurz darauf gewann der Dienst den Startup-Battlefield-Wettbewerb auf der „TechCrunch Disrupt“-Konferenz und konnte sich dadurch 50.000 US-Dollar an Fördergelder sichern.

Mixer: Übernahme durch Microsoft

Im August 2016 gab es dann die große Überraschung: Microsoft hat die Plattform aufgekauft und im März des Folgejahres gab es Beam dann auch für die Xbox One und Windows 10. Im Mai 2017 folgte dann die Umbenennung zu Mixer. Nicht etwa, weil Beam ein schlechter Name ist, sondern weil man ihn nicht global nutzen konnte.

Mixer: Unterschiede zu anderen Plattformen

Zwei Besonderheiten stehen bei Mixer im Vordergrund: Die Nähe zur Community und die geringe Latenz beim Streaming von weniger als einer Sekunde. Bei anderen Plattformen sind 10 bis 20 Sekunden die Norm, dadurch wird die Interaktion mit Zuschauern natürlich deutlich erschwert. User können bei Mixer mit Buttons außerdem Einfluss auf den Stream nehmen und so kann durch Abstimmungen beispielweise das Gameplay verändert werden. Dadurch wird jedoch die fiktive Währung „Sparks“ benötigt, die Zuschauer durch das Anschauen von Streams und die Beteilung daran verdienen können.

Mixer: Kosten und zusätzliche Funktionen

Die Nutzung von Mixer ist grundsätzlich kostenlos, allerdings gibt es auch noch ein bezahltes Abo-Modell namens Mixer Pro. Dieses kostet 7,99 US-Dollar im Monat und bietet folgende Zusatzfunktionen:

  • Keine Werbung
  • Vorabzugriff auf neue Funktionen
  • 2x EXP-Multiplikator
  • Premium-Chatfunktion

Mixer: Ninja wechselt zur Livestreaming-Plattform

Am 01. August 2019 verkündete Ninja, dass er die zu Amazon gehörende Livestreaming-Plattform Twitch verlässt und stattdessen ab dem 02. August exklusiv auf Mixer von Microsoft zu finden ist. Ninja hatte auf Twitch über 14 Millionen Follower. Den Wechsel ließ sich Ninja gut von Microsoft bezahlen, eine offizielle Summe ist natürlich nicht bekannt. Dafür hatte Ninja seinen Wechsel ganz theatralisch im Vorfeld auf YouTube angekündigt:

Wer Ninja auf Mixer sehen will, muss den Kanal kostenpflichtig abonnieren. Derzeit gibt es allerdings ein zeitlich beschränktes Angebot, mit dem man den Mixer-Kanal von Ninja kostenlos ansehen kann.

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Vinyl weiterhin auf dem Vormarsch

Der Trend der letzten Jahre hält an. Streaming boomt nach wie vor (2017->2018 eine nahezu 50%ige Steigerung ), wie der aktuelle Mittjahresbericht der Recording Industry Association Of America (RIAA) belegt. Die Dienste von Spotify und YouTube konnten bislang weitere 26% Zuwachs erzielen. Auch Vinyl legt weiterhin zu Der Umsatz mit Vinylschallplatten konnte 2017->2018 eine 8%ige Steigerung erfahren. Die aktuellen Zahlen belegen 224.1 Millionen Dollar Umsatz für Vinyl (8.6 Millionen verkaufte Exemplare), und 247.9 Millionen Dollar für CDs (18.6 Millionen verkaufte Exemplare). Es wird prognostiziert, dass bis Ende des Jahres Vinyl die CD (2017->2018 ein Abfall um 34%) überholen wird. Ebenso…
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