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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Nirvana: Rechtsstreit um ikonisches Smiley-Logo

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Nirvana gegen Marc Jacobs – das sind die Fronten im Rechtsstreit um das legendäre Smiley-Logo der Grunge-Helden. Schon vergangenes Jahr hatte die Firma Nirvana L.L.C. den Mode-Designer verklagt, weil dieser in seiner „Redux Grunge“-Kollektion einen billigen Abklatsch des ursprünglichen Logos verwendet haben soll. An den Stellen der Augen sitzen bei den Shirts von Marc Jacobs die Buchstaben „M“ und „J“ anstatt zwei Kreuzen wie beim Original. Und drüber steht „Heaven“ statt Nirvana, allerdings in einer sehr ähnlichen Schriftart.

Laut „The Blast“ plant nun Marc Jacobs die lange zerstrittenen Courtney Love (Kurt Cobains Witwe), Schlagzeuger Dave Grohl und Bassist Krist Novoselic sowie Cobain-Tochter Francis Bean als Zeugen aufzurufen. Demnach sollten sich die vier eine gemeinsame Strategie für ihre Aussagen überlegen. Love, Grohl und Novoselic hatten sich einst jahrelang gerichtlich um die Nirvana-Finanzen gestritten. Seit 2014, als Nirvana in die Rock’n’Roll Hall Of Fame eingeführt wurden, gilt der Streit allerdings als beendet.

Abgewandeltes Design

Zu seiner Verteidigung führt Marc Jacobs an, er habe im Grunde die Welt in den Grunge eingeführt. Darüber hinaus behauptet der 56-Jährige, dass er auf den Stil seit seiner ersten „Grunge“-Kollektion in mehreren weiteren Kollektionen Bezug genommen hat. Das von ihm verwendete Smiley-Gesicht sei überdies sein Werk und nicht das von Nirvana. Außerdem sei er über Jahre mit Courtey Love sowie Francis Bean Cobain befreundet gewesen. Daher fordert Jacobs, dass das Verfahren eingestellt wird.

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Woher das originale Smiley-Logo mit den durchkreuzten Augen und der seitlich heraushängenden Zunge stammt, ist gar nicht mal so klar. Angeblich hat es Kurt Cobain damals gezeichnet – für einen Flyer für die Release-Party des Erfolgsalbums NEVERMIND (1991). Am 5. April 1994 nahm er sich im Alter von nur 27 Jahren in seinem Haus in Seattle das Leben.

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