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Paul Stanley (Kiss) wirft Marilyn Manson armseliges Verhalten vor

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Der Tod von Massenmörder und Sektenführer Charles Manson am 19.11.2017 zog seine Kreise bis in die Rock-Szene: Daron Malakian (System Of A Down-Gitarrist) postete via Instagram eine Art Nachruf, dass er den Abgang des Künstlers und Denkers Manson betrauere, nicht dessen Seite als Mörder, was ihm dennoch viel negative Kritik bescherte:

https://www.instagram.com/p/BbtZGDNHDbb/?taken-by=daronmalakian

Dass diverse Charles Manson-Todesmeldungen in den Sozialen Medien mit Marilyn Manson-Bildern bestückt wurden, ist hingegen gewisser Verblödung zu verdanken:

Marilyn Manson seinerseits reagierte auf den Tod des 83-jährigen Kriminellen ebenfalls mit einem Tweet, in dem er lediglich das Cover-Bild des 1987er-Manson-Albums LIE: THE LOVE AND TERROR CULT plus einen Link auf seine ‚Sick City‘-Cover-Version postete:

Dies nahm Paul Stanley zum Anlass, sich vermutlich endlich für Mansons Aussage von Ende September, Kiss seien „vier schwule Jungs in Kostümen“, zu revanchieren. Er schrieb auf Twitter, dass es „armselig sei von jemandem, der karrieremäßig nie durchgestartet ist, so verzweifelt ist, dass er versucht, seinen Bekanntheitsgrad damit zu steigern, indem er sich mit dem Tod eines mordenden Arschlochs schmückt.“

Nun… weder war Manson nie ein großer und wichtiger Act, noch können Stanley oder Kiss von sich behaupten, sich nicht stetig und dauernd mit irgendwelchen (un-)sinnigen Dingen ins Rampenlicht zu rücken…

Die METAL HAMMER Dezember-Ausgabe 2017: Iron Maiden, Black Sabbath, Kataklysm u.v.a.

 

 

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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